Kindle oder Nook: wer ist besser im Bett?

Eine Reporterin der Los Angeles Times testet die beiden eReader im direkten Vergleich. Der neue Nook kann mit seinem GlowLight Display überzeugen. Bleibt abzuwarten bis wann Kindle nachzieht…

Re:publica 2012: Was passiert, wenn Autoren die Verlage umschiffen

Können Autoren Bücher selbst verlegen und dabei auf Verlage verzichten? Markus Albers hat dies mit seinem selbstverlegten Buch Meconomy vorgemacht. Für und wider des Selfpublishing disktuierten im Rahmen der Re:publica 2012 unter anderem Leander Wattig, Medien- und Marketingjournalistin Ulrike Langer, Autorin Nicole Sowade und Berater Leander Wattig. Moderiert wurde das Panel von Re:publica-Mitveranstalter Johnny Haeusler (@spreeblick).

Rekord: 11 Millionen für ein Buch

Die St. Cuthbert Gospel, das wohl älteste komplett erhaltene europäische Buch hat den Eigentümer gewechselt. Die Nationalbibliothek in Großbritanien hat umgerechnet 11 Millionen Euro (9 Millionen Pfund) an die britischen Jesusiten für das Buch überwiesen. Das Buch ist eine lateinische Abschrift des Evangelium nach Johannes und stammt aus der Zeit des hl. Cuthbert, der im Jahre 687 starb. Gefunden wurde das wertvolle Exemplar im Jahr 1104 in seinem Sarg. Die Britische Bibliothek berichetet, das “Artefakt sei eines der wichtigsten Bücher der Welt.”

via Bild.de

Kindle Touch kommt nach Deutschland

amazon-kindle-touch-ebook-readerKindle Touch kostet 129 Euro, Kindle Touch 3 G 189 Euro

eReader-Freunde aufgepasst. Amazon bringt den Kindle Touch sowie den Kindle Touch 3G eBook-Reader bald nach Deutschland. Die beiden Kindle-Geräte verfügen über ein eInk-Display mit Touch Bedienung.

Amazon.de räumt dieser Nachricht eine Meldung direkt auf der Startseite ein. Die beiden Mitglieder der Kindle Familie werden am 27. April erscheinen. Bestellungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Der Kindle Touch wird in Deutschland 129 Euro kosten, die Kindle Touch 3 G Modelle werden für 189 Euro in den Verkauf gehen.

Kindle Touch: Was ist neu?

Das wesenliche Highlight der neuen Touch-eBook Reader ist die Bedienung. Der Kindle Touch hat ein Full-Touchscreen-Display, mit dem Umblättern, Navigieren und Notizen mit den Fingern gemacht werden. Die einzige “echte” Taste ist der Home Button, der allerdings unterhalb des Displays angebracht wurde.

Im Gegensatz zum Kindle Fire, bei dem User oft über Probleme mit dem Touchscreen berichteten, wird beim neuen Kindle Touch kinderleicht durch Tippen auf das Display umgeblättert.

Hier Kindle Touch im Vergleich ansehen.

Bildquelle: http://www.amazon.de/Kindle-Touch-WLAN-Touchscreen-Display/dp/B005890FUI/ref=amb_link_163428887_6/279-1373729-1717543?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=gateway-center-column&pf_rd_r=1JH78QRW5VJ1ZRVVWMHM&pf_rd_t=101&pf_rd_p=288895027&pf_rd_i=301128

Wem gehört das eBook?

Das Recht eines Käufers am eBook ist meist beschränkt. Im Gegensatz zum gedruckten Buchen hat der Käufer eines eBooks meiste keine Möglichkeit, das eBook weiterzuverkaufen, zu verleihen oder als Geschenk weiterzugeben.

Was kauft der Käufer eigentlich?

Die Verbraucherzentrale Sachsen hat darauf hingewiesen, dass die Anbieter lediglich Nutzungsrechte am gekauften eBook einräumen, keine Eigentumsrechte. Rechtlich ist zu klären, ob der Käufer eines eBooks Besitzer oder Eigentümer wird. „Während der Eigentümer eines gekauften Gegenstandes weitreichende Rechte besitzt, werden Nutzungsrechte in den jeweils geltenden Nutzungsbedingungen des Anbieters definiert. Diese sollten Verbraucher daher stets sorgfältig lesen”, teilen die Verbraucherschützer aus Leipzig mit.

Für die Verbraucherzentrale ist eine Beschränkung der Käuferrechte juristisch nicht unumstritten. Ob zukünftig die Rechtsprechung oder die Gesetzgebung den Kunden weitergehende Rechte einräumen, bleibe abzuwarten. Sicherungskopien für den Eigenbedarf dürfen erstellt werden, illegale Raubkopien dagegen nicht.

Um wirklich sicherzugehen, wer das Recht am eBook hat, sollen Käufer am Besten die Nutzungsbedingungen der Anbieter genau lesen.

Kindle Fire Besitzer warten auf iPad3

Kommt bald ein iPad 3 auf den Markt? Die Gerüchteküche brodelt und obwohl noch nicht viele Infos über das neue iPad vorhanden sind, gibt es schon heute eine tolle Infografik. Die Techseite Techbargains.com hat mehr als 1.000 Besucher befragt, wo denen knapp die Hälfte ein iPad3 kaufen will. 5% wollen wie Richard Gutjahr in der Warteschlange vor einem Apple Store stehen und weitere 17% sofort den “Jetzt Kaufen” Button am Starttag drücken.
Interessant dabei, daß die Hälfte der Befragten Männer das neue iPad kaufen möchten, bei den Frauen noch gut ein Drittel. Haben die Kaufinteressenten bereits ein Tablet. Viele ja. Zwei Drittel der iPad 1 Eigentümer warten wohl auf ein neues Gerät, von den iPad 2 Nutzer die Hälfte. Was verblüfft ist die Tatsache, daß mehr als die Hälfte der Kindle Fire Eigentümer den Wunsch nach einem iPad3 äußert. Und dies verblüfft deshalb, weil man von einem Android-Betriebssystem auf eine Apple-Lösung wechseln will.
Wie viele Leute noch kein Tablet besitzen, wie alt die Interessenten sind veranschaulicht diese Infografik:

Wer kauft das iPad 3

Wer kauft das iPad 3

via pcmag.com

Folt Me – Faltbares Display für eReader?

fold-me-möglichkeiten-des-faltens

fold-me-möglichkeiten-des-faltens

Die meisten eReader heute haben einen einfachen Screen, mal größer, mal kleiner. Meist schon mit Touch-Funktion, die mal mehr und mal weniger gut funktioniert. Paperus hat schon eine Idee vorgestellt, wie ein eReader der Zukunft aussehen kann. Eine weitere Idee mit dem Namen Fold Me haben Studenten der Uni Darmstadt entwickelt.

“We explore the design of such devices by investigating different types and forms of folding as well as a set of interaction principles and techniques.”

Dort hat man den Prototyp eines Screens entwickelt der faltbar ist wie ein Buch. Das Display kann in alle Richtungen gefaltet werden, ist überall beschriftet und kann über eine Touchscreen Funktion verfügen. Der User kann selbst über die Größe des Displays entscheiden:

Im Video sieht man lediglich die Idee, ob dieses System jemals umgesetzt werden kann ist fraglich, sicherlich eine Frage des Preises und vor allem des Materials, welches keinesfalls durch den Dauerbetrieb brechen darf.

Den kompletten Versuchsaufbau kann man in einer PDF hier nachlesen.

Bild aus der PDF: http://atlas.tk.informatik.tu-darmstadt.de/Publications/2011/TEI-Khalilbeigi-FoldMe.pdf

Paperus eReader der Zukunft

Beim Namen Paperus denkt man sofort an die Papyrus. In der Antike mit der ähnlichen Funktion ausgestattet wie heute das Papier. Über die deutsche Firme Paperus ist noch viel bekannt – auch die Webseite ist noch weiß und kündigt mit “The new star will be born” etwas großes an.

Was das sein kann man dann in einem Video auf Paperus-Youtube Channel bestauen. Dort ist ein völlige Abkehr vom traditionellen eBook Reader zu sehen. Der Prototyp eines Lesegerätes der dort vorgestellt wird erinnert stark an eine Rolle wie sie in der Antike als Papyrus-Rolle verwendet wurde. Zum Lesen rotiert man diese Rolle nach vorne oder hinten und nutzt keine Seitenblättern-Funktion. Es gibt keine Buttons, navigiert wird durch Druck auf die Linke oder Rechte Seite.

Ist das alles nur Zukunftsmusik oder hat solch ein Reader ein berechtigte Chance?

Kindle Fire – was Nutzer stört

top-5-kindle-fire-probleme

top-5-kindle-fire-probleme

Die Top5 Gründe, worüber sich Nutzer beim Kindle Fire beschweren hat das US-Tech-Maganzin FixYa veröffentlicht. Aus zahlreichen Kundenanfragen die bei FixYa eingen hat man Cluster gebildet und in einer Liste veröffentlich.

Die Top 5 Kindle Fire Probleme sind:

30% – One Click-Shopping nicht abschaltbar

Hierüber gab es seit dem ersten Tag Beschwerden. Die Leichtigkeit Artikel zu bestellen ist nicht nur eine Gefahr für den Geldbeutel, sondern auch wenn der Fire in andere Hände gerät. Ohne Passwortabfrage und mit hinterlegten Konto- oder Kreditkarteninformationen könnten Diebe, Kinder oder der User selbst per Knopfdruck bei Amazon einkaufen.

25% – Wi-Fi Verbindung

Durch das fehlende 3G benötigt der Fire ein WLan-Netzwerk um eine Internetverbindung aufzubauen. Auch hier gab es immer wieder Probleme durch schlechte Verbindungen. Gerade für User die ständig Online sein möchten eine große Herausforderung.

15% – Fehlende Jugendschutz Einstellung

Sobald Kinder den Kindle Fire in die Hand nehmen haben Sie auf alles Zugriff. Es gibt keinerlei Einschränkungen. Es besteht lediglich die Möglichkeit ein Wifi-Passwort zu setzen. Eltern, die ihren Kindern jedoch den Internetzuang ermöglichen haben wenig Möglichkeiten dieses Problem in den Griff zu bekommen.

15% – Präzesion des Touchscreens

Der Touchscreen regagiert bei vielen User nur sehr unpräzise und regriert nicht optimal.

10% – Verbindungsprobleme USB

Mit dem kleinen Speicher auf dem Kindle Fire ist die Verbindung Fire – Computer extrem notwendig. Fixya hat bei seinen User ein Problem in dieser
Verbindung registriert.

Das komplette PDF könnt ihr hier herunterladen. Dort gibt es auch die Top5 Nutzerprobleme mit dem Apple iPad.

Bild von Fixya.com

Infografik: eBook-Reader

Eine tolle Infografik zum eBook-Reader Markt haben die Kollegen von RetailMeNot veröffentlich. Neben interessanten Zahlen zur Entwicklung der elektronischen Lesegeräte findet man dort sogar Gründe, warum eBook Reader gut für die CO2 Bilanz sind.
Schaut selbst wie eReader unsere Welt verändern werden:

eReader Infografik