Amazon Kindle bald auch in Deutschland

Rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse erfreut Amazon Chef Jeff Bezos die eBook-Reader Fans mit der Meldung, den Kindle zukünftig auch in Deutschland anzubieten. Der US-Konzern will sein Kindle Programm jenseits der USA ausweitern und liefert sein eBook-Lesegeraet auf einen Schlag in über 100 Länder weltweit. Zunächst war man nur davon ausgegangen, dass der Kindle nur in Großbritannien eingeführt werden soll.

Ab sofort kann der Kindle auf dem US-Portal amazon.com vorbestellt werden – direkt nach der Buchmesse startet die Auslieferung des eBook-Readers. Auch der Preis wir nochmals gesenkt, die US-Version wird laut einem Bericht von buchreport.de für 259 Dollar (ca. 176 Euro), die internationale Version für 279 Dollar (ca. 190 Euro) in den Verkauf gehen. Leider erhöhen Porto- und Zollgebühren den Preis noch etwas, so daß man in Deutschland mit einem Endpreis von ca. 250 Euro rechnen kann.

Der einzige deutschsprachige Inhalt, der derzeit auf dem Kindle-Reader verfügbar ist, ist die Online Ausgabe der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung), die wie andere digitale Zeitungen über amazon.com vertrieben wird. Neben dem Einstieg des Kindle in deutschen Markt dürfte vor allem die Lizenzierung von eBooks und digitalen Inhalten in deutscher Sprache ein Thema auf der Frankfurter Buchmesse werden.

Damit bringt nun auch Amazon eine kabelloses eBook-Lesegerät auf den deutschen Markt und konkurriert mit dem deutschen Hersteller Txtr, der wohl auch am kommenden Mittwoch seinen Start in Deutschland bekannt geben wird. Neben dem drahtlosen Sony-Reader, der zunächst noch nicht in Deutschland zu kaufen sein wird, erwartet man auch von Vodafone einen Reader, der eBooks per Mobilfunk überträgt. Mit welchem Mobilfunkanbieter Amazon in Deutschland starten wird, ist noch nicht klar. Verhandlungen mit Vodafone und T-Mobile waren zu Jahresbeginn als gescheitert gemeldet.

<Bildmatrial von amazon.com>

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