eBooks auf dem iPhone

Dass eBooks auch auf dem iPhone zu lesen sind, ist kein Geheimnis. Auch wenn viele Nutzer nie auf die Idee kommen würden, ein eBook auf dem iPhone zu lesen, wird dies in der Praxis sehr häufig getan wird. Dies zeigt eine neue Studie.

Mittlerweile wurden erstmals mehr eBooks als Spiele im AppStore freigegeben (siehe Abbildung). Jedes fünfte zugelassene App im AppStore ist mittlerweile ein eBook. Mehr als 1% der US-Amerikaner haben sich schonmal ein eBook auf dem iPhone angeschaut, d.h. ein eBook auf dem iPhone entweder ganz oder nur angelesen.

eBooks auf dem iPhone

Meine Interpretation: Klar ist, dass iPhones oder PDAs nicht die beste Lösung für das Lesen eines eBooks sind. Der Hauptgrund für die Beliebtheit der eBooks auf dem iPhone oder PDA scheint die jederzeitige Verfügbarkeit zu sein. Man hat sein iPhone (fast) immer dabei und kann kurz in Bus oder Bahn, in Warteschlangen oder in kurzen Pausen schnell mal ein paar Seiten lesen. Das ist zwar auch mit einem eBook-Reader möglich, allerdings hat man den nicht immer dabei ;-)

eBook-Reader von Weltbild

Die Medien- und Verlagsgruppe Weltbild aus Augsburg steigt ins eBook Geschäft ein. Neben den elektronischen Ausgaben seiner Bestseller verkauft Weltbild bald auch einen eigenen eBook-Reader und macht damit Thalia.de und Libri.de Konkurrenz, die derzeit den Sony PRS 505 auf dem deutschen Markt vertreiben.

Der Weltbild eBook-Reader kommt vom französischen eBook Hersteller Bokeen. Mit 512MB bietet der  Cybook eBook-Reader einen deutlich größeren Speicher als das Modell von Sony. Eine Speicherkarte kann den Speicher auf bis zu 2 GB vergrößern. Mit einem Gewicht von 174g passt der Reader bequem in jede Westentasche. Das 6″ große Display ist mit der e-Ink Technologie ausgestattet und bietet 4 Graustufen. Unterstützt werden alle gängigen eBook-Formate: Mobipocket TMPRC, PalmDoc, HTML, TXT, PDF, JPEG, GIF, PNG, MP3 und ePUB. Ein großer Vorteil des CyBook-Readers sind die 12 verschiedene Schriftgrößen unter denen der Nutzer auswählen kann.

Bei Weltbild.de kostet der mit Schutzhülle und USB-Kabel ausgelieferte eBook-Reader 269,- Euro. Dennoch erwartet man bei Weltbild  keinen Umsatzsprung mit der Einführung des neuen Geräts. Vielmehr hofft man darauf, in 3-5 Jahren mit eBooks einen Marktanteil von 4% am Buchmarkt zu erreichen. Das eBook ist für Weltbild auch keine Konkurrenz zum klassischen Buch, sondern ein zusätzlicher Weg um Buchinhalte zu verbreiten. Basis dafür bildet der Weltbild eBook-Shop, in dem aktuell ca. 30.000 eBooks im PDF-Format angeboten werden. Was ist der Unterschied zwischen einem eBook im PDF-Format und einer PDF-Datei? eBooks sind mit einem Kopierschutz (Adobe DRM) versehen sind, der im Gegensatz zum herkömmlichen PDF-Format eine unerlaubte Vervielfältigung und Weitergabe verhindert und dadurch Rechte von Autoren und Verleger wahrt.

Als besonderes Highlight bietet Weltbild seinen Interessenten das eBook „Tod eines Lehrers” von Andreas Franz bis 15.05. zum kostenlosen Download an. Eine Ersparnis von ca. 9Euro gegenüber der Printausgabe.

Blackberry als eBook-Reader

Das Apple iPhone war eines der ersten Smartphones, das als Lesegerät für eBooks entdeckt wurde. Die beiden großen eBook Lesegeräte am Markt, das Sony PRS505 und das Amazon Kindle2 konkurrieren nun nicht mehr miteinander, sondern bekommen nun zunehmend durch die Smartphones Konkurrenz. Das kürzlich für knapp 16 Millionen US-Dollar von der amerikanischen Buchhandelskette Barnes & Noble übernommene Unternehmen Fictionwise hat nun eine eBook-Lesesoftware für den Blackberry bereitgestellt. Das Programm eReader steht ab sofort in einer kostenlosen Betaversion zum Download bereit.

Mit der Fictionwise eReader Software können digitale Bücher auf verschiedenen Blackberry-Modellen dargestellt werden können. Darüberhinaus erhalten die Blackberry Nutzer einen Zugang zum Fictionwise-Onlineshop, der derzeit über 60.000 Titel anbietet, darunter finden sich auch einige kostenlose eBook Titel.

Auf Wunsch der Nutzer habe man den eReader bereitgestellt, sagte der Chef von Barnes&Noble, William Lynch, dem Wall Street Journal (wsj.com). “Viele unserer Fictionwise-Kunden haben einen Blackberry, und sie haben uns danach gefragt.” Für andere Smartphones wie  etwa das Apple iPhone,  Geräte mit Windows Mobile oder den Palm OS gibt es den eReader bereits.

Die Software steht für fast alle gängigen Blackberry Modelle zur Verfügung. Die Bedienung der eReader Software ist denkbar einfach. Gesteuert wird entweder mit dem Trackball, mit der Tastatur oder per Touchscreen durch ein Streichen über das Display.

eBook-Reader FLEPia mit farbigem Touchscreen

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Fujitsu FLEPia

Fujitsu hat in Japan den ersten eBook-Reader mit farbigem Touchscreen angekündigt. Das Gerät namens FLEPia ist richtig teuer, soll umgerechnet rund 780 Euro kosten. Zu welchem Preis und ab wann der eBook-Reader in Deutschland erhältlich sein wird ist noch nicht bekannt.

Das Lesegerät FLEPia besitzt einen 8 Zoll großen Monitor mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixeln, der bis zu 260.000 unterschiedliche Farben darstellen kann. Bei einem normalen eBook Lesegerät ist diese Farbauswahl nicht unbedingt notwendig, dank des integrierten Bluetooth-Moduls und des WLAN-Moduls kann man mit dem Futjisu FLEPia ins Internet gehen und dann macht die farbliche Darstellung durchaus Sinn. Deshalb können mit dem eReader nicht nur Romane, sondern auch die aktuellen Tageszeitungen auf elektronischem Wege gelesen werden.

Der FLEPia wird über sieben Tasten, ein Steuerkreuz und den Touchscreen bedient. Das Farbdisplay kostet ein wenig Energie, weswegen der Akku auch höchstens 40 Stunden hält. Aber das ist immer noch eine ordentliche Zahl. Durch das verwendete Betriebssystem Windows CE 5.0 können die für eBooks verbreiteten Dateiformate .xmdf und .book sowie Office-Dokumente problemlos geöffnet werden. Außerdem verfügt der FLEPia von Futjisu über ein Lesegerät für DS-Speicherkarten und einen Mini-USB-Anschluss. Laut Herstellerangaben sind Stereo-Lautsprecher geplant.