Kindle Fire in Einzelteile zerlegt

Kindle aufgeklappt- open-ebook.deMit dem Kindle Fire hat Amazon den Grundstein für den Einstieg in den Tablet Markt gelegt. Seit Launch des Kindle eBook-Readers vor wenigen Jahren ist der mobile Markt kein Fremdwort mehr für Amazon.
Aber der Kindle Fire ist der erste richtige Tablet. Über die Spezifikationen wurde schon viel berichtet.

Wie sieht der Kindle Fire von innen aus?

Dieser Frage sind die Kollegen von Techrepublic nachgegangen. Sie haben den Kindle Fire auseinandergeschraubt und in Einzelteile zerlegt. Ans Licht kamen Speicher, Plantine und alles was den Fire ausmacht. Einige Bilder sind hier zu sehen, eine ganze Fotostrecke mit knapp 50 Bildern seht ihr in der Fotostrecke bei Techrepublic.com.

Don´t try this at Home ;-)

<alle Bilder von http://www.techrepublic.com>

Kindle: Herausforderung bei internationalen Titeln

Der Kindlewird immer mehr zum Liebling der deutschen Lesenratten. Keine Bücher mehr notwendig, alles wird auf dem Kindle bereitgestellt. Man spart Platz und hat sein Bücherregal immer dabei. Benötigt man dafür zukünftig mehrere eBook-Reader?

Diese Frage stellt Peter Köllner in seinem Artikel über die Gefahren beim Umstieg auf eBooks.

Was war passiert?

Peter Köllner hat über seinen US-Amazon-Account einen Kindle bestellt, der auch ziemlich schnell geliefert wurde. Gleich darauf wurden ersten eBooks bestellt.  Erste eBooks waren “2600 – The Hacker Quarterly”, die es im Kindle-Store als Abonnement gibt.

Doch relativ zügig kamen die ersten Zweifel auf, ob der Kindle die richtige Plattform seine Zweck sein kann. Es stellte sich heraus, dass viele der Bücher und Zeitschriften, die in Deutschland bei Amazon erhältlich sind, in den USA nicht gekauft werden können. Sein Kindle ist an den US-Shop gekoppelt und nicht an den Deutschen Amazon-Store.

Kurz nachdem Amazon einen Shop in Spanien öffnete ging das Problem weiter. Beim Versuch, Bücher aus dem Kindle-Store Spanien zu kaufen wurde der Kindle-Nutzer aufgefordert seinen Kindle für Spanien umzuregistrieren. Dies ist jedoch mit der Gefahr verbunden, dass man seine vorhandenen Abos beendet und zwar einschliesslich der Möglichkeit, auf bestehende Ausgaben zuzugreifen. Trotz bezahlten Inhalten keine Möglichkeit mehr auf sein Bücherregal zuzugreifen. Quasi eine Verbot, seine Inhalte anzuschauen.

Im Worst Case bedeutet dies, dass es am Ende nicht möglich sein wird, Bücher zu kaufen, die außerhalb der eigenen Landesgrenzen auf den Markt kommen – eine schlimme Vorstellung einer “parzellierten Welt, in der es dann ein ernstes Vergehen sein wird, Bücher zu schmuggeln”, so Köllner.

Dann die Probe aufs Exempel. Einkauf bei Amazon Spanien, inklusive der Ummeldung des Kindles. Amazon stellte daraufhin das Abo des 2600 Magazins ein, weil dieses auf die US-Mitgliedschaft registriert war.

Was passiert beim Schließen des Amazon-Accounts?

Neben dem Zugang zu Zusatzdiensten wie audible.com verliert man auch den Kindle Content, der auf den Account gekauft wurde. Auf diesem Weg hat Peter Köllner rund 20 Bücher verloren, die neu zu kaufen wären falls er sie nochmals lesen möchte.

Viel Schlimmer aber folgendes:  Entscheidet man sich für einen Kindle und damit für das geschlossene „Amazon Ökosystem“ und liest nebenbei gerne Bücher aus verschiedenen Ländern, müsste man sich mehrere Kindles anschaffen. Diese alle unter verschiedenen Änderanschriften registrieren und nimmt statt Büchern seine Kindle-Sammlung mit auf Reisen.

Amazon Kindle Fire – der Treiber für Amazon

Der US Analyst Ross Sandler gelangt nach einer Umfrage unter mehr als 200 Kindle-Fire Besitzern zum Ergebnis, daß der Kindle Fire deutlich mehr zum Umsatzplus bei Amazon beiträgt als bisher angenommen. Analysten warten bis zu 4 Millionen Kindles in Q4.

Was spricht dafür?

  • 71% der Nutzer kaufen einen Kindle zum Lesen von eBooks, 39% zum Surfen im Web, knapp 30% zum Spielen und der Rest um Anwendungen zu nutzen oder Videos zu streamen.
  • Fast die Hälfte aller Kindle Fires wurde als Geschenk gekauft (47%), knapp ein Drittel wegen den Features und nur jeder Fünfte wegen des günstigen Preises.
  • Mehr als 80% der Fire-Besitzer haben ein eBook für Ihren Reader verkauft, 58% der Besitzer tun diese innder halb der ersten 60 Tage nach Kauf. Erwartet wird, daß die Kindle-Fire Kunden bis zu 5 eBooks im Quartal kaufen
  • Zwei Drittel der

Tolle Umfrageergebnisse für Amazon: Durch die Umsätze an eBooks, APPs und inkrementellen Verkäufen im eigentlichen Amazon.com Store werden Umsätze generiert, die Analysen nicht in diesem Umfang auf dem Radar hatten und die das operative Ergebnis um ca. 20% verbessern.

Digitale Online – direkter Draht zur Bibliothek

Online ist seit Oktober 2010 die virtuelle Bibliothek des Landes Rheinland-Pfalz: Bücherei-Mitglieder können Medien wie eBooks über das Internet von zu Hause ausleihen.

„Die Nutzung des Angebots ist hervorragend und steigt im Moment von Monat zu Monat”, sagt Günter Pflaum vom Landesbibliothekszentrum gegenüber der Zeitung Rheinpfalz. Mit 8 Bibliotheken in 2010 gestartet gibt es zwischenzeitlich mehr als 3.000 User, die diesen Service in Anspruch nehmen. Immer noch ein kleiner Anteil von ca. 3% an den Gesamtausleihen, dennoch ein positives Signal in Richtung Wandel.

Bibliotheken, in denen man eBooks ausleihen kann in Pfalz und Umgebung: Kandel, Neustadt, Germersheim, Schifferstadt, Worms. Die Bücherei mit Online-Angeboten aus Ludwigshafen, Mannheim, Frankenthal und Speyer haben sich zur Metropolbib zusammengeschlossen.

Wesentlicher Vorteil der Onleihe sind die Öffnungszeiten, denn eBooks können tagsüber als auch nachts ausgeliehen werden. Alle ausgeliehenen Titel können beispielsweise auf Smartphones, Laptops oder E-Book-Reader direkt gelesen werden.

Die Leihfrist beginnt mit der Abruf des Mediums. Nach Ablauf, können die eBooks nicht mehr geöffnet werden. Ein kleines Probleme besteht mit manchen E-Book-Readern, denn nicht alle Geräte können das bei der „Onleihe” gebräuchliche Epub-Format lesen.

Dass eBooks das klassische Buch irgendwann überholen könnte sieht Pflaum nicht: Die „Onleihe” soll eine Ergänzung sein – und kein Ersatz. Aktuell stehen ca. 5.500 Dateien bereit, im Verhältnis zu knapp 700.000 „echten“ Büchern ein Anfang.

Zahlen aus „Die Rheinpfalz“ vom 13.01.2012

Grundgesetz als eBook?



grundgesetz als ebookQuelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Ludwigshafener Rundschau
Ausgabe: Nr.237
Datum: Mittwoch, den 12. Oktober 2011
Seite: Nr.2

Wie bringt man Web-Zeitschriften in ein eBook?



Bildschirminhalt erfassenIm Internet gibt es eine Menge kostenlose Zeitschriften oder Archive von Zeitschriften. Mit der Windows-Freeware epuper (http://www.epuper.de/) ist es möglich, Online-Ausgaben von Zeitschriften herunterzuladen und in ein eBook im ePub-Format zu konvertieren.

ePuper besitzt dafür einen Plugin-Mechanismus, für den es einige Plugins für bekannte Zeitschriften bereits gibt – z.B. Zeit, Focus, Spiegel, Brand Eins und das amerikanische Wired-Mag. Der Autor hat aber auch ein „SDK“ veröffentlicht, mit dem es möglich ist, mit C# oder VB.net eigene Plugins für die eigene Lieblingszeitschrift zu erstellen – so sie denn im Netz frei verfügbar ist.

Aber auch für die Erstellung von ePub-Dateien im Quelltext macht epuper eine gute Figur: Für das Authoring hat man freien Zugriff auf den Quelltext der Kapitel, wird aber beim Erstellen von Inhaltsverzeichnis und Metadaten gut unterstützt.

Der Name „epuper“ soll übrigens daher stammen, dass dem Autor alle anderen eBook-Erstellungstools zu anstrengend waren und er sich schnell, wie ein „Partypuper“, für eine eigene Veranstaltung entschieden hat.  Hat in diesem Fall nicht geschadet.

Apple iPad – der multimediale eBook-Reader

image-53461-galleryV9-utwcApples neuer Tablett PC ist da. Von Steve Jobs aufwändig inszeniert wurde das iPad der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Egal ob es nun „das iPad“ oder „der iPad“ heißt, Apples neues Wunderwerk sieht aus wie ein größeres iPhone. Das iPad hat ein Display mit 9,7 Zoll Diagonale und Multitouch-Bedienung. Das iPad verfügt über die gleiche Displaygröße wie Amazons Kindle DX, ist jedoch kein klassischer eBook-Reader. Ob das iPad zum Kindle-Killer wird muss sich erst noch herausstellen.

Apples iPad hat ein Gewicht von knapp 800g und kommt in 2 Modellreihen auf den Markt: das Basis Modell bietet eine WLAN-Verbindung, die besser ausgestattete Variante verfügt über ein 3G Modem, das heißt die Geräte sind unterwegs kabellos nutzbar. Surf-Geschwindigkeiten von bis 7,2MBit sind dabei durchaus realisierbar. Beide Reihen sind jeweils in den Ausführungen 16GB, 32 GB oder mit 64 GB Speicherplatz erhältlich. Alle Geräte sind in Moment nur vorbestellbar, in Deutschland wird das iPad im Frühjahr zu kaufen sein. Das Einstiegsgerät mit 16GB ist für 499$ zu kaufen, in Deutschland wird das iPad wohl 499 Euro kosten.

Apple iPad Preisübersicht und Modellübersicht

16GB32GB64GB
W-Lan499$ USA
(499 Euro Deutschland)
599$ USA
(599€ Euro Deutschland)
699$ USA
(699€ Euro Deutschland)
W-Lan und 3G629$ USA
(629€ Euro Deutschland)
729$ USA
(729€ Euro Deutschland)
829$ USA
(829€ Euro Deutschland)

Webseiten werden auf dem großen Multi-Touch-Display des iPad in voller Größe dargestellt. Mit farbigem Display, scharfem Text und immer eine ganze Seite auf einmal. Das Ganze im Hoch- sowie im Querformat. Ein wesentlicher Unterschied zu herkömmlichen eBook-Readern ist die Hintergrundbeleuchtung des Displays. Hier kann im Gegensatz zu eInk Display leicht eine Ermüdungserscheinung für das Auge auftreten. Großer Vorteil des iPad gegenüber Geräten wie dem Kindle ist das leichte und intuitive Surfen im Internet. Zur Navigation benutzt man die Finger und kann mit leichter Berührung auf dem iPad-Display über die Seite scrollen, Blättern, vergrößern oder verkleinern.

Was iPhone Nutzer bereits bekannt ist, wird nun auf die Tablet-Fans wahr. Apple ermöglicht mit seinem iPad Zugriff auf (fast) alle bekannten Apps aus dem Apple-Store. Spannend für alle Lesefreunde ist jedoch die Anwendung iBooks. Damit wird das iPad zum eBook-Reader. Es unterstützt das eBook-Format ePub, so dass sich dieses von anderen namhaften Herstellern verwendete Format wohl endgültig gegen Amazon durchsetzen und als Standard etablieren dürfte. Durch die seine vielfältigen technischen Möglichkeiten können eingebettete Videos in e-Papern dargestellt werden, das lesen wird dadurch multimedial. Geblättert wird mit einem Tippen oder Wischen über den Bildschirm durch das Buch – begleitet von einer Animation die dem realen Lesen sehr nahe kommt.

Lesen am Bildschirm ist längst Alltag. Die Stärken des iPad als eBook-Reader liegen jedoch nicht unbedingt beim eBook-Lesen sondern vor allem in seiner Multimedialität. So werden die bereits am Markt etablierten eBook-Lesegeräte weiterhin ihre Berechtigung haben. Der Schritt von Apple ist jedoch ein Schritt in die richtige Richtung. Lesen wird zum Erlebnis.

Apple iPad technische Daten

ModellApple iPad
Größe (B/H/T)190x240x13mm
Gewicht680g (WiFi-Modell) 730g (3G-Modell)
Bildschirm9,7"
Auflösung1.024x768
TechnologieLCD
Touchscreenja
Prozessor1 GHz Apple A4
Speicher16, 32 oder 64 GByte Flash-Speicher  
InternetWLAN 802.11 a/b/g/n - Bluetooth 2.1 + EDR - UMTS/HSDPA/GSM/EDGE (optional)  
Blogs/RSSja
Akkulaufzeit10h bei Wifi-Nutzung und Video, 2 Wochen Standby
BilderJPEG, PRC
AudioAAC, MP3, Audible, Apple Lossless, AIFF, WAV
VideoformateM4V, MP4, MOV  

Lieferumfang
Im Lieferumfang des iPads befinden sich ein Dock-Connector-auf-USB-Kabel, ein 10W-Ladegerät sowie die Dokumentation.

<Bilder via apple.com>

Meconomy – neue Wege der Vermarktung

Meconomy2Neue Wege in der Buch-Vermarktung geht der Journalist und Sachbuchautor Markus Albers. Der Berliner, der seine Arbeiten bereits in Vanity Fair, Spiegel, Stern, SZ-Magazin und der Welt am Sonntag veröffentlicht hat, veröffentlicht sein neues Werk „Meconomy“ zunächst als eBook und iPhone App.
„Gerade weil es davon handelt, dass wir heute viele klassische Institutionen nicht mehr brauchen, sondern Dinge selbst in die Hand nehmen können, und weil ich den Beweis mit diesem Buch selbst antreten möchte“ sucht sich Markus Albers seine Leser selbst. Alles ohne einen großen Verlag als Sparringspartner. Ähnliche Wege gingen in den USA bereits Autoren die sich als Booksview-Cafe zusammengeschlossen haben. Ohne Verlage publizieren die Autoren Ihre Bücher direkt für den Kindle.
Neben den Entwicklungen im eBook-Reader Markt mit immer besseren und neueren eBook-Readern ist für Markus Albers vor allem die Geschwindigkeit von Vorteil. „Mein Verlag hätte bis zum kommenden Herbst gebraucht, es zu drucken und in die Buchhandlungen zu bringen – also fast ein Jahr. Die Thesen sind aber jetzt aktuell und sie sollen jetzt diskutiert werden können.“

Meconomy3Das eBook wird im gängigen ePub-Format erscheinen und ist auf den meisten eBook Lesegeräten darstellbar. „Meconomy“ ist entweder direkt über die Webseite von Markus Albers im Pdf-Format bestellbar und damit auch an allen Rechner mit Adobe Digital Edition lesbar. Im iTunes Store gibt es die passende App fürs iPhone, die vom Berliner Unternehmen Texttunes entwickelt wurde.

Ob das Buch jemals auf Papier erscheint ist noch unklar. Es zuerst digital zu veröffentlichen ist auch für den Berliner Autor ein Experiment, auf dessen Ausgang man gespannt sein darf. Das Buch verbreitet sich vornehmlich über Mund-zu-Mund-Propaganda. Die Leser finden, so hofft Markus Albers, das Buch.

Das Dualbook Entourage: Der Fast-Alles-Könner

Entourage präsentiert mit dem Edge die Doppelbildschirmlösung. entourage-edge-3-upDer Entourage Edge präsentiert sich als eine Mischung aus eBook-Reader, Tablet-PC und Multimedia-Player. Er ist ab Februar 2010 im Handel für ca. 490 $ (330 Euro) verfügbar. Entwickler des Dualbooks ist Entourage, ein junges US-Unternehmen, das mit diesem ausgewöhnlichen Doppelbildschirmgerät seinen Markteinstieg feiert.

Es kombiniert die Funktionen eines eReaders, eines Netbook, eines Notepad und eines Audio-Video-Recorders.Es bietet Internetzugang und dient als komfortabler E-Mail-Bearbeiter.Bücher können online heruntergeladen werden. Über USB können

externe Speichermedien angeschlossen werden, ein SD-Kartenslot bietet weiteren Speicherausbau.

Entourage hat keine dieser Funktionalitäten neu erfunden. Das Dualbook kombiniert „nur“ verfügbare Technik in einem vom Konzept her überzeugenden Gerät.

Auffallend ist der Doppelbildschirm. Der Bereich des E-Readers liefert bei einer Bildschirmdiagonale von 9,7 Zoll eine Auflösung von 1200 x 825 Pixeln, vergleichbare eBook-Lesgeräte wie der Standard-Kindle haben gerade mal sechs Zoll. Nur der große und mit 490 Dollar deutlich teurere Kindle DX wartet mit einer gleichgroßen Bildschirmdiagonale auf. Die E-Ink-Technologie ist bei den Geräten identisch und mittlerweile bewährt. Die Touchscreen-Funktion erlaubt das Schreiben und Zeichnen per Stift oder per Eingabe auf einer virtuellen Tastatur.Es können sowohl PDF-Dateien wie auch EPUB-Files dargestellt werden.

Der zweite Bildschirm ist ein LCD-Farb-Display, mit einer 10,1-Zoll-Bilddiagonale (1024×600 Pixel). Das sind die Standards eines aktuellen Netbook. Auch das LCD-Display ist auf Touchscreen ausgelegt. Auch hier lässt sich eine virtuelle Tastatur zur Eingabe darstellen. Toll ist die Audio-Mitschnitt-Funktion sowie die eingebaute Videokamera. Filmaufnahmen können als MP4- oder 3GP-Dateien abgespeichert werden.Wem das eingebaute Mikrofon und der Lautsprecher nicht reicht, kann externe Geräte anschließen. Die Netbook-Sektion liefert Webzugang, eMail und weitere kleine Anwendungen.

Googles Android dient als Betriebssystem, so daß über die offene Plattform weitere Anwendungen installiert werden können. Bei der Handhabung ist das Dualbook äußerst flexibel: Beide Bildschirme können im Portrait- oder Landschaftsmodus betrieben werden. Beide Monitorbilder können aber auch um 180 Grad gedreht werden. Dann ist der eReader auf der rechten,der LCD-Bildschirm auf der linken Seite. Der Lithium-Ionen-Akku kann leicht ausgetauscht werden.

Vom Konzept her ist am Entourage Edge nichts auszusetzen. Ausführliche Tests stehen noch aus. Klar aber ist: Mit dem Dualbook wildert der Hersteller gleich in mehreren Gefilden. E-Book-Anbieter werden Probleme bekommen. Der gleich große Kindle DX kostet derzeit bei weit geringerem Funktionsumfang ebenfalls etwa 490 $. Aber auch Apple wird sich für einen wahrscheinlich 2010 vermarkteten Tablet-PC etwas einfallen lassen müssen. Mit Niedrigpreisen wird Apple sicher nicht locken. Ob der Kultfaktor ausreicht, um Käufer von einem multifunktionalen Dualbook abzulenken, bleibt abzuwarten.

<via endgadget.com und rheinpfalz.de>

Amazon.com – mehr Kindle Books als Printbücher

Einen neuen Rekord meldet der US-Buchhändler Amazon.com zum Weihnachtsfest. Erstmals verkauft der Kindle Store mehr Titel als physiche Bücher auf amazon.com verkauft wurden.

Bereits im November meldete Amazon.com Rekordzahlen, deren wesentlicher Treiber der Kindle Reader war. Der Kindle ist seit 2 Monaten das meistverkaufte Produkt im kompletten Amazon-Sortiment und ziert seit Wochen die vielbesuchte Startseite. Spitzentag war der 14. Dezember, rechtzeitig zum Fest haben die Amazon-Kunden ihre Bestellungen aufgegeben, in der Spitzenzeit waren dies weltweit ca. 110 Produkte pro Sekunde.

Verwunderlich ist die Kindle-Nachricht keineswegs: Der Kindle wurde bis zum Weihnachtsfest regelrecht in die Wohnzimmer der Kunden gepusht. Über die Weihnachtstage haben sich viele Kindle-Neukunden mit dem Gerät auseinandergesetzt und die ersten Kindle-Bücher online gekauft. Für viele war der Kindle ein schönes Weihnachtsgeschenk.