Electonic Ink

Mit der electronic Ink-Technologie wird das Lesen digital. Buchstaben erscheinen auf dem Display so plastisch, dass man meint sie anfassen zu können. E-Ink arbeitet mit einer Technologie, die durch Stromzufuhr positiv geladene weiße und negativ geladene schwarze Partikel in einem elektromagnetischen Feld ausrichtet – entweder erscheint der weiße Partikel an der Ober- oder Unterseite und bestimmt dadurch, ob die Oberfläche schwarz oder weiß dargestellt wird. Ist der Zustand des Partikels erreicht wird dieser beibehalten, auch wenn die Stromzufuhr abgestellt wird. Die Pigmente reflektieren das Licht, welches aus der Umgebung auf das Display einfällt.
Die Anzeige, die auf die Farben schwarz und weiß sowie einige Graustufen beschränkt ist, hat eine wesentlich geringe Auflösung als herkömmliche Computer-Bildschirme. E-Ink Bildschirme geben dem Leser jedoch ein ähnliches Erlebnis wie von Papier zu lesen – tatsächlich nutzt man jedoch ein elektronisches Gerät. Strom wird bei e-Ink Displays lediglich dann gebraucht, wenn die Anzeige sich verändert, beispielsweise wenn Seiten im eBook umgeblättert werden. Dadurch haben e-Ink Displays sehr lange Akkulaufzeiten.
Der Seitenaufbau ist entsprechend langsam, schnelles Scrollen im eBook wird am e-Ink Display dem Leser wenig Freude bereiten. Es gibt heute mit FLEPia bereits einen Anbieter, der mit der Color e-Ink Technologie farbige Displays anbietet, diese sind jedoch entsprechend teuer. Die e-Ink Technologie eignet sich besonders bei eBook-Lesegeräten, da hier ein energiesparendes und leichtes Lesen möglich sein soll. eBook-Inhalte erfordern zum Großteil noch keine Farbe und zeigen meist statischen Inhalt.

Folgende eBook-Reader arbeiten mit der e-Ink Technologie:

Sony PRS 505, Amazon Kindle 2, iRex Digital Reader, iLiad, HixReader, Hanlin eReader3, BeBook, CyBook Gen3, EB 600, Plastic Logic Reader, Txtr

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  1. [...] halten bis zu Wochen ohne aufgeladen zu werden. Der Hauptstromverbrauch erfolgt beim Blättern, da die eBook-Reader aber nicht oft aufgeladen werden müssen vergisst man schnell, dass es sich hier um ein elektronisches Gerät [...]

  2. [...] ist der Kindle2 mit einem e-Ink Display. Durch die 16stufige Graustufen-Ansicht wirkt das Display noch viel übersichtlicher als beim [...]

  3. [...] Um den PRS 700 mit einem Touchscreen Display auszustatten, musste eine spezielle Schicht über das e-Ink Display gelegt werden, die das Licht der Umgebung, welches  auf das e-Ink Display einfällt, reduziert und [...]