Investor erhöht Barnes&Noble Anteile

Nach dem Einstieg des Milliadärs Ron Burkle hat der US-Buchhändler Barnes&Noble Angst vor einer feindlichen Übernahme. Burkles Unternehmen Yucaipa erhöhte zu Beginn dieser Woche seine Barnes &Noble Anteile auf 9,8 Millionen, was einem Anteil von 17% entspricht. Ab dem US-Familienunternehmen wird dieser Einstieg guttun. Obwohl das Managment alles daran setzt, einen 20% von Burkle zu verhindern.

Das Investment hängt wohl stark zusammen mit dem neuen Barnes & Noble eBook-Reader Nook. Der Milliadär Burkle scheint angetan zu sein von diesem neuen Endgerät und der eingeschlagen digitalen Strategie. Und dies bei sinkenden Buchabsätzen. Warum nun das Invest in einen schwindenden Markt?

Marketplace-Mitarbeiter Jeff Tyler erkundigt sich in einem Interview mit David Carnoy von der Technologie Webseite CNET nach Gründen für den Einstieg in eine gefährdete Branche. Das Alleinstellungsmerkmal von Barnes&Noble ist der eReader Nook. Selbst in einer vorverurteilen Branche wie dem amerikanischen Buchmarkt kann man mit solch einem Gerät einer der Top-Player werden. Kurbelt man nun die eBook-Absätze an und macht eBooks profitabel, wird dies sicherlich einen Anschub geben.

Das Beispiel Amazon zeigt, daß dies funktionieren kann und die Kunden warten auf weitere Geräte, die den Markt beleben und dem Platzhirsch Kindle Konkurrenz machen. Dies ist gut für Barnes & Noble und seinen Nook-Reader. Die Auslieferung des Nook verzögert sich zwar etwas, doch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft scheint der Reader in den Regalen zu stehen. Neben dem Amazon Kindle. Der Nook wird mit diesem Rückenwind seinen Platz finden.

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