Txtr Reader offiziell vorgestellt

Lange haben die eBooks Fans darauf gewartet – heute wurde auf der Pressekonferenz im Rahmen der Buchmesse Frankfurt der neue Txtr Reader offiziell vorgestellt.
Die erste Überraschung twitterte Manuel Medicus direkt von der Pressekonferenz. Nicht wie erwartet direkt im Anschluss an die Buchmesse, sondern frühestens im Dezember startet der Verkauf des Txtr Reader für 319,- Euro. Noch vor Weihnachten sollen die ersten Txtr Reader ausgeliefert werden. Damit wird wohl der Amazon Kindle, dessen Start in Deutschland in der vergangenen Woche bekannt gegeben wurden, der erste vergleichbare eReader sein, den man in Deutschland mit Mobilfunkverbindung kaufen kann.
Seine Inhalte kann der Txtr Reader über Mobilfunk herunterladen. Das Onlineportal txtr.com hält zum Start ca. 20.000 kostenfreie eBooks im ePub-Format zur Verfügung. Die Navigation im Txtr Store und der Download gekaufter eBooks bleibt kostenfrei, die Synchronisation von Inhalten zwischen Plattform und Txtr Reader ist über ein Abo-Modell geregelt. Nach einem kostenfreien Testmonat kostet dieses bei einem Dreimonatsabo 14,99 Euro monatlich oder 11,99 Euro monatlich, entscheidet man sich für ein Jahresabo.
Mit starken Content-Partnern wie Ciando, Libreka, Libri Digital und bald auch der Holtzbrinck-Verlagsgruppe und dem O’Reilly Verlag stattet Txtr seinen Store mit hochwertigen Inhalten aus. Auf dem Lesegerät selbst sind neben dem Erfolgsroman „Paradiso“ von Thomas Klupp zehn Polyglott Cityguides (z.B. Barcelona, Berlin, London, Paris und Rom) sowie vier Langenscheidt-Sprachführer für Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch vorinstalliert. Außerdem hat jeder Besitzer eines txtr Readers Zugriff auf zahlreiche Leseproben aus den Programmen angesehener Verlage (z.B. „Ruhm“ von Daniel Kehlmann, „Der Schwarm“ von Frank Schätzing, „Meine russischen Nachbarn“ von Wladimir Kaminer und „Das andere Kind“ von Charlotte Link).
Hier gibt’s die offizielle versendete Pressemitteilung von Txtr!

Txtr stellt eBook-Lesegeraet auf Frankfurter Buchmesse vor

In der kommenden Woche stellt das Berliner Unternehmen txtr auf der Frankfurter Buchmesse ein neues eBook-Lesegerät mit Online-Anschluss vor. Bereits gestern hat Txtr Einladungen zu einer Pressekonferenz am Eröffnungstag der Buchmesse verschickt. Der txtr-Reader verbindet sich per EDGE-Technologie über das GSM-Mobilfunknetz mit einem Server.

Neben dem Kauf elektronischer Bücher ist auch der Download von freien Dokumenten möglich, die schnell über die Mobilfunkanbindung übertragen werden.Im Txtr-Abo sind die Kosten für die Mobilfunknutzung enthalten – genaue Preise sind noch geheim und werden wohl am Mittwoch im Rahmen der Pressekonferenz der Öffentlichkeit mitgeteilt. Die Übertragung der Daten erfolgt über das E-Plus Mobilfunknetz.

Damit ist Txtr in Deutschland Vorreiter in der kabellosen Übertragung digitaler Inhalte. Sony stellt mit dem PRS 600 ebenfalls sein neuestes Modell auf der Buchmesse vor. Der vergleichbare Sony Reader, der Inhalte wireless übertragen kann, ist momentan – genauso wie der Amazon Kindle – nicht in Deutschland erhältlich.

Txtr eBooks werden im quasi Standard-eBook Format EPUB übertragen. Herzstück ist die Txtr-Plattform, auf der Inhalte eingestellt und heruntergeladen werden können, so dass das mobile Leseerlebnis tatsächlich auch in Deutschland bald Wirklichkeit wird. Die Plattform verfügt über ca. 1 Million frei verfügbare Dokumente.

eBooks sind Trend auf Leipziger Buchmesse

Heute endet in Leipzig die diesjährige Buchmesse. Nachdem eBooks seit Jahren immer wieder mal als Randerscheinung der Messe ins Interesse der Öffentlichkeit rückten, scheint dieses Jahr ihre große Stunde gekommen. Elektronische Bücher waren der Trend des Jahres auf der Buchmesse.

Die kleinen, leichten und schicken digitalen eBook Lesegeräte standen auf der Leipziger Buchmesse im Mittelpunkt. Mit ihnen lassen sich jederzeit und überall Bücher und Zeitungen in elektronischer Form auf den Bildschirm holen. Das alte Umblättern entfällt. Start-up-Unternehmen konkurrieren bei den Geräten mit den Branchenriesen Amazon und Sony. Während sich die E-Book Reader in den USA und Asien zum Verkaufsschlager entwickeln, haben sie in Europa bislang einen schweren Stand.

Immer mehr Verlage kündigten an, ihre Bücher zukünftig auch digital zu veröffentlichen. Der Bastei Lübbe Verlag, bekannt für seine in Heft-Serien veröffentlichen Romane, will noch 2009 eine Plattform für die elektronische Distribution seiner Werke starten und zahlreiche andere Verlage wollen laut Börsenverein des Deutschen Buchhandels dem Beispiel folgen.

Auf der Buchmesse präsentierten in den vergangenen Tagen mehr als 2.000 Verlage aus fast 40 Ländern ihre Neuerscheinungen des Frühjahrs. Tausende Besucher, vor allem Kinder und Jugendliche, strömten schon am Morgen des ersten Tages in die vier Messehallen. 1 500 Autoren stellten auf der Messe und an 300 Orten in der Stadt ihre neuen Werke vor. Am Donnerstag wollten auch Alt-Bundespräsident Roman Herzog, die Bundespräsidentenkandidaten Peter Sodann und Gesine Schwan aus ihren Büchern lesen sowie Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der sein erstes Buch “Mein Deutschland: Wofür ich stehe” vorstellte.

Auch in diesem Jahr wurden wieder Preise für Bücher aus den Kategorien Belletristik, Übersetzungen und Sachbuch auf der Leipziger Buchmesse vergeben. Folgende  Titel haben gewonnen:

Zunächst müssen Sie die Preisträger noch im herkömmlichen Format lesen, wir informieren Sie rechtzeitig, sobald diese als eBooks erscheinen.