Wem gehört das eBook?

Das Recht eines Käufers am eBook ist meist beschränkt. Im Gegensatz zum gedruckten Buchen hat der Käufer eines eBooks meiste keine Möglichkeit, das eBook weiterzuverkaufen, zu verleihen oder als Geschenk weiterzugeben.

Was kauft der Käufer eigentlich?

Die Verbraucherzentrale Sachsen hat darauf hingewiesen, dass die Anbieter lediglich Nutzungsrechte am gekauften eBook einräumen, keine Eigentumsrechte. Rechtlich ist zu klären, ob der Käufer eines eBooks Besitzer oder Eigentümer wird. „Während der Eigentümer eines gekauften Gegenstandes weitreichende Rechte besitzt, werden Nutzungsrechte in den jeweils geltenden Nutzungsbedingungen des Anbieters definiert. Diese sollten Verbraucher daher stets sorgfältig lesen”, teilen die Verbraucherschützer aus Leipzig mit.

Für die Verbraucherzentrale ist eine Beschränkung der Käuferrechte juristisch nicht unumstritten. Ob zukünftig die Rechtsprechung oder die Gesetzgebung den Kunden weitergehende Rechte einräumen, bleibe abzuwarten. Sicherungskopien für den Eigenbedarf dürfen erstellt werden, illegale Raubkopien dagegen nicht.

Um wirklich sicherzugehen, wer das Recht am eBook hat, sollen Käufer am Besten die Nutzungsbedingungen der Anbieter genau lesen.

Meconomy – neue Wege der Vermarktung

Meconomy2Neue Wege in der Buch-Vermarktung geht der Journalist und Sachbuchautor Markus Albers. Der Berliner, der seine Arbeiten bereits in Vanity Fair, Spiegel, Stern, SZ-Magazin und der Welt am Sonntag veröffentlicht hat, veröffentlicht sein neues Werk „Meconomy“ zunächst als eBook und iPhone App.
„Gerade weil es davon handelt, dass wir heute viele klassische Institutionen nicht mehr brauchen, sondern Dinge selbst in die Hand nehmen können, und weil ich den Beweis mit diesem Buch selbst antreten möchte“ sucht sich Markus Albers seine Leser selbst. Alles ohne einen großen Verlag als Sparringspartner. Ähnliche Wege gingen in den USA bereits Autoren die sich als Booksview-Cafe zusammengeschlossen haben. Ohne Verlage publizieren die Autoren Ihre Bücher direkt für den Kindle.
Neben den Entwicklungen im eBook-Reader Markt mit immer besseren und neueren eBook-Readern ist für Markus Albers vor allem die Geschwindigkeit von Vorteil. „Mein Verlag hätte bis zum kommenden Herbst gebraucht, es zu drucken und in die Buchhandlungen zu bringen – also fast ein Jahr. Die Thesen sind aber jetzt aktuell und sie sollen jetzt diskutiert werden können.“

Meconomy3Das eBook wird im gängigen ePub-Format erscheinen und ist auf den meisten eBook Lesegeräten darstellbar. „Meconomy“ ist entweder direkt über die Webseite von Markus Albers im Pdf-Format bestellbar und damit auch an allen Rechner mit Adobe Digital Edition lesbar. Im iTunes Store gibt es die passende App fürs iPhone, die vom Berliner Unternehmen Texttunes entwickelt wurde.

Ob das Buch jemals auf Papier erscheint ist noch unklar. Es zuerst digital zu veröffentlichen ist auch für den Berliner Autor ein Experiment, auf dessen Ausgang man gespannt sein darf. Das Buch verbreitet sich vornehmlich über Mund-zu-Mund-Propaganda. Die Leser finden, so hofft Markus Albers, das Buch.

Dan Brown beschert Rekord-Erlöse

Dan Browns eBook “The Lost Symbol” hat dem digitalen Buchgeschäft Rekordumsätze beschwert. Wie das US-Unternehmen Random House meldet, stiegen die eBook-Umsätze im ersten Halbjahr 2009 um mehr als 400%.

Die Dan Brown eBook-Version macht mit ca. 5% nur einen kleinen Teil aller Buchabsätze von “The Lost Symbol” aus. Doch welchen Einfluss die Digitalisierung der Bücher hat, zeigt die enorme Umsatzsteigerung: allein die Titel aus dem Amazon Kindle Store bescheren einen Zuwachs um knappe 700% auf 22,6 Millionen US-Dollar. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum lieferten die Kindle Umsätze lediglich 2,9 Millionen US-Dollar zum Random House Gesamtergebnis.

<via buchreport.de>

Innovatione Bibliotheken – eBooks online ausleihen

Ganz innovativ zeigen sich die Bibliotheken im Kreis Mettmann: im Online Angebot der 9 Bibliotheken des Kreises sind ab sofort eBooks auch online auszuleihen. Möglich macht dies BibNet-Online, das digitale Ausleihangebot der Bibliotheken. Neben eBooks können auch ePaper, eAudios, eMusik und eVideos im Online-Angebot heruntergeladen und ausgeliehen werden. Benötigt werden dazu lediglich ein gültiger Büchereiausweis und ein Internetanschluss.
Wie in normalen Büchereiterminals auch, sucht im Webauftritt der Büchereien nach dem Titel, Erscheinungsjahr oder ISBN Nummern nach dem gewünschten Titel. Diese werden dann einfach heruntergeladen und gemeinsam mit einer Leihfrist von 10 Tagen auf das eBook-Lesegerät übertragen. Nutzer müssen ausgeliehene Titel nicht mehr zurückgeben, denn nach dem Ablauf der von der Bibliothek festgelegten Leihfrist erlischt die Lizenz und der jeweilige Titel kann nicht mehr geöffnet werden – ein Überziehen mitsamt der entsprechenden Gebühr ist nicht möglich.
Mit dem Angebot für Ihre Bibliotheksmitglieder, eBooks für eBook-Reader digital auszuleihen zu können, sind die Bibliotheken im Kreis Mettmann bei der digitalen Medienrevolution ganz weit vorne dabei. eBooks halten zwar immer mehr Einzug in die Büchereien, jedoch sind diese häufig nur vor Ort lesbar und nicht auszuleihen.
Das Online Angebot BibNet unterstützt heute bereits die beiden Sony Reader „Touch Edition“ und PRS-505. Da die eBooks im ePub Format ausgeliefert werden sind grundsätzlich auch Geräte wie das Bookeen Cybook, der Cool-er Reader oder der Sony PRS 300 kompatibel. Nicht möglich ist die Ausleihe auf dem Amazon Kindle, das Online Angebot der Mettmann Bibliotheken unterstützt dieses eBook Format nicht.
Die Zahl der eBook-Titel, die im ePub-Format zur Online-Ausleihe erhältlich sind ist derzeit nur ein kleiner Teil des Bestands. So startet die BibNet-Onleihe mit aktuellen Titeln wie Dora Heldts „Urlaub mit Papa“, Anna Galvaldas „Alles Glück kommt nie“ oder „Gut und richtig leben mit dem inneren Schweinehund“ von Marco von Münchhausen. In Kürze auch Titel wie der Roman „Atemschaukel“ der Nobelpreisträgerin Herta Müller in der lesegerätfreundlichen Form hinzu kommen.
Das Online-Angebot der Büchereien Mettmann kann sich wirklich sehen lassen und ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wer noch kein eBook-Lesegerät hat, kann die eBooks als PDF zur Nutzung am Bildschirm oder zum Teil auch zum Ausdrucken nutzen. Unterstützt wird auch der Einstieg für viele Nutzer in die eReader Welt. Denn kostenlosen, hochwertigen Content anzubieten ist einzigartig und tröstet über die teilweise noch sehr teuren eBook-Lesegeräte hinweg.

US-Autoren publizieren exklusiv bei Kindle&Co

Eigene Wege schlagen derzeit zahlreiche US-Autoren neue Wege ein. Die Allianz aus mehreren im Book-View-Cafe-Blog (BVC) organisierten Schriftsteller kehrt dem klassischen Verlagsgeschäft den Rücken und vermarktet seine Bücher direkt, z. B. über Amazons Kindle oder das Sony-Reader Programm. Die Gruppe, die sich auf Twitter als “Twenty-plus professional authors offering free online reads and more” beschreibt gehöhren renommierte Autoren wie Ursula K. Le Guin, Vonda N. McIntyre sowie Bestseller-Kandidaten wie Sarah Smith und Laura Anne Gilman – alle vorwiegend aus der Science Fiction Szene.

Da die Honorare für Autoren trotz sinkender Herstellerkosten für eBooks nicht steigen, versucht die BVC-Gruppe eine Stufe in der Wertschöpfungskette auszulassen und publiziert seine Titel über eine ePublishing Plattform selbst. Die Arbeit der Verlage wird außen vor gelassen. „Die E-Publishing Infrastruktur steht inzwischen. Wir BVC-Autoren haben sowohl Inhalte als auch die nötige Erfahrung um davon vollständig zu profitieren“, erklärt die Projektmanagerin und Autorin Sarah Zettel. Zu Beginn haben die Autoren eine Anthologie unter dem Namen „Rocket Boy and the Geek Girls“ exklusiv für den Amazon Kindle vorgelegt.

Auch für deutsche Autoren dürfte dieses Direktvermarktungsmodell interessant werden. In Deutschland sind bei Hardcoverausgaben Honorare von acht bis zehn Prozent des Nettoladenpreises üblich, bei Taschenbüchern gibt es acht Prozent erst ab einer Auflage von 100.000, schreibt Ansgar Warner von e-book-news.de. Bei eBooks sieht die Gewinnspanne für die Autoren deutlich besser aus. Amazon gibt 50% seines Gewinns an die Schriftsteller ab, dies ist für Autoren durchaus lukrativer.

eBooks für Kinder / iPhone-Buch

Was ist es eigentlich? Ein iPhone-Buch oder eBook für Kinder? Oder wie im Video gezeigt ein Phone Book?

Ich würde es irgendwie als Kinderbuch-iPhone-App bezeichen…

Auf jeden Fall ist es eine nette Idee, die schwer zu beschreiben ist. Ich kenne viele Leute Eltern, die es sich kaufen würden. Anschauen lohnt sich ;-)

[via iPhone-Ticker]

eBook “Mein Kampf” versehentlich im iPhone App-Store

screen-capture-21Erneut war das Buch „Mein Kampf“ in einem Buchshop verfügbar. Nachdem es das verbotene Werk bereits auf die Amazon Bestseller-Liste geschafft hat war es nun für wennige Tage als App für das iPhone verfübar. Eine spanische Übersetzung mit dem Titel „Mi Lucha“, eingestellt vom Autor R. Reyes stand für einen Preis von 1,59 Euro zum Download bereit. Abgebildet war zudem ein leicht verfremdetes Hakenkreuz Symbol.
André Vatter von Basicthinking entdeckte den Fehler und machte umgehend Apple Deutschland darauf aufmerksam. Wenige Stunden nach seiner Anfrage, wie dieses eBook in den Apple-Store gelangen konnte wurde es bereits mit dem Kommentar „die App wurde entfernt“ wieder aus dem Online-Angebot herausgenommen.
Der Fall hat jedoch auch eine urheberrechtliche Komponente. Unabhängig von der Brisanz des Buches ist der Freistaat Bayern Rechteinhaber an “Mein Kampf”, da Hitler bis zu seinem Tod 1945 mit Wohnsitz in München gemeldet war. Wie der Kölner Stadtanzeiger meldet, nutzt die bayerische Landesregierung das Urheberrecht, um eine Verbreitung des Werkes zu verhindern. Gemäß der gesetzlichen Bestimmungen erlischt 2015 das Urheberrecht, genau 70 Jahre nach dem Tod des Autors.

<Bild von Basicthinking.de>

eBooks auf dem iPhone

Dass eBooks auch auf dem iPhone zu lesen sind, ist kein Geheimnis. Auch wenn viele Nutzer nie auf die Idee kommen würden, ein eBook auf dem iPhone zu lesen, wird dies in der Praxis sehr häufig getan wird. Dies zeigt eine neue Studie.

Mittlerweile wurden erstmals mehr eBooks als Spiele im AppStore freigegeben (siehe Abbildung). Jedes fünfte zugelassene App im AppStore ist mittlerweile ein eBook. Mehr als 1% der US-Amerikaner haben sich schonmal ein eBook auf dem iPhone angeschaut, d.h. ein eBook auf dem iPhone entweder ganz oder nur angelesen.

eBooks auf dem iPhone

Meine Interpretation: Klar ist, dass iPhones oder PDAs nicht die beste Lösung für das Lesen eines eBooks sind. Der Hauptgrund für die Beliebtheit der eBooks auf dem iPhone oder PDA scheint die jederzeitige Verfügbarkeit zu sein. Man hat sein iPhone (fast) immer dabei und kann kurz in Bus oder Bahn, in Warteschlangen oder in kurzen Pausen schnell mal ein paar Seiten lesen. Das ist zwar auch mit einem eBook-Reader möglich, allerdings hat man den nicht immer dabei ;-)

Google Editons-Google wird eBook Händler

Auf der Konferenz „Tools of Change“ im Rahmen der Frankfurter Buchmesse gab Google-Managerin Amanda Edwards Details über den Vertrieb von eBooks bekannt: Google Editions wird ein Online-Store für eBooks. Wie das Börsenblatt berichtete, ist die Idee von Google Edition, dass registrierte Kunden ihre eBooks in einer webbasierten, persönlichen Bibliothek sammeln und verwalten können. Dies ist allem Anschein nach der erste Schritt von Google, das Projekt Google Books zu monetarisieren.
Der Startschuss für Google Editions soll im ersten Halbjahr 2010 fallen und zum Start ein Angebot zwischen 400.000 und 600.000 eBooks haben. Diese können dann via Google Checkout direkt bei Google bestellt werden, jedoch erfolgt die Kaufabwicklung direkt oder über einen Zwischenhändler. Verlage, die am Partnerprogramm von Google Editons teilnehmen, bekommen einen Anteil von 45% der Einnahmen, der größere Teil von 55% verbleibt beim Suchmaschinengiganten.
Die eBooks können über einen normalen Webbrowser auf die meisten eBook-Reader sowie auf PCs, Smartphones oder anderen mobilen Endgeräten geladen werden. Google tritt mit seinem Projekt in Konkurrenz zum Amazon Kindle, der Texte ausschließlich aus dem Amazon Kindle Store laden kann, dem gerade gelaunchten Txtr Store des Berliner Unternehmens Txtr oder dem Sony Store, in dem mittlerweile auch mehr als 100.000 eBooks angeboten werden. Ob und wenn ja mit welchen eBook-Reader-Anbietern Google zukünftig zusammenarbeiten will, gab das Unternehmen noch nicht bekannt.
Nach Angaben von Google wurden bisher rund 30.000 Partnerschaften weltweit abgeschlossen, darunter mehr als 9.000 mit europäischen Verlagen. Bei Google Books wurden bisher mehr als zwei Millionen Bücher eingescannt und im Internet veröffentlicht – bei urheberrechtlich geschützten Werken meist auf einige Seiten mit dem Suchbegriff begrenzt.

Txtr kooperiert mit Holtzbrinck-Verlagsgruppe

Wenige Tage vor Veröffentlichung des Txtr Readers auf der Frankfurter Buchmesse 2009 gibt die Txtr GmbH eine Kooperation mit der Holtzbrinck Verlagsgruppe bekannt. Zum Start des Txtr store (txtr.com) werden zahlreiche eBooks der Verlage Fischer, Rowohlt und Droemer Knaur zum Download bereitstehen.

Durch eine Vertriebsvereinbarung mit Txtr haben die Nutzer eines Txtr Readers Zugriff auf viele aktuelle Bestseller aus dem Bereich Belletristik, Sachbücher und Neuerscheinungen. Laut Pressemitteilung des Berliner Unternehmens gehören zum Angebot „zahlreiche moderne Klassiker wie Franz Kafka und Stefan Zweig und Nobelpreisträger wie José Saramago und Thomas Mann“ – die unter anderem auch im kostenlosen MobileRead Wiki angeboten werden. Das eBook-Programm im Txtr Store bietet eine Galerie der großen Namen, von Cecelia Ahern bis Ildikó von Kürthy, von Schätzing bis Kehlmann und Fitzek. Unter anderem ist dort auch das eBook “Atemschaukel” von Herta Müller, der frisch gekürten Literatur-Nobelpreis-Trägerin verfügbar.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir mit diesen Vertriebsvereinbarungen ein wirklich ausgezeichnetes Angebot an eBooks für unsere zukünftigen Kunden präsentieren können.“, so Andreas Steinhauser, CTO und Mitgründer von txtr in der heute veröffentlichten Pressemitteilung. „Denn so kommt zusammen, was zusammengehört: Das beste Gerät, der beste Service und die besten Bücher.“

Wenige Tage vor Veröffentlichung des Txtr Readers auf der Frankfurter Buchmesse 2009 gibt die Txtr GmbH eine Kooperation mit der Holtzbrinck Verlagsgruppe bekannt. Zum Start des Txtr store (txtr.com) werden zahlreiche eBooks der Verlage Fischer, Rowohlt und Droemer Knaur zum Download bereitstehen.

Durch eine Vertriebsvereinbarung mit Txtr haben die Nutzer eines Txtr Readers Zugriff auf viele aktuelle Bestseller aus dem Bereich Belletristik, Sachbücher und Neuerscheinungen. Laut Pressemitteilung des Berliner Unternehmens gehören zum Angebot „zahlreiche moderne Klassiker wie Franz Kafka und Stefan Zweig und Nobelpreisträger wie José Saramago und Thomas Mann“ – die unter anderem auch im kostenlosen MobileRead Wiki angeboten werden. Das eBook-Programm bietet eine Galerie der großen Namen, von Cecelia Ahern bis Ildikó von Kürthy, von Schätzing bis Kehlmann und Fitzek.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir mit diesen Vertriebsvereinbarungen ein wirklich ausgezeichnetes

Angebot an eBooks für unsere zukünftigen Kunden präsentieren können.“, so Andreas Steinhauser,

CTO und Mitgründer von txtr in der heute veröffentlichten Pressemitteilung. „Denn so kommt zusammen, was zusammengehört: Das beste Gerät, der beste Service und die besten Bücher.“