Weitere Formate für den Amazon Kindle


Auf einer Konferenz in New York hat Amazons Chef Jeff Bezos angekündigt, Kindle eBooks aus dem Amazon Kindle-Store auf möglichst vielen elektronischen Endgeräten verfügbar zu machen. Dadurch wird eine stärkere Trennung zwischen den Geschäftsbereichen eBook und dem Vertrieb der Hardware möglich, denn auch Nutzer anderer eBook-Reader sollen zukünftig vom vielfältigen Angebot im Kindle Shop profitieren können.

Eine weitere Neuerung soll die Öffnung der Kindle eBook-Reader für weitere eBook Formate sein. Neben dem Mobipocket Format soll damit auch das in Deutschland und Europa dominierende ePub-Format auf dem Kindle dargestellt werden können.

Bezos erklärte, dass fast jedes 3. Buch, das elektronische und Print Version vorliegt für den Kindle bestellt werden kann. Im Hinblick auf das Google Settlement erklärt der Amazon CEO, dass Google unbedingt sein Settlement im eBook-Sektor überarbeiten müsse, denn es sei nicht richtig, dass man wissentlich Urheberrechte verletzte und dafür auch noch Geld verdiene.

(via buchreport.de)

Sony e-Reader PRS 505

Seit Ende 2008 ist der Sony e-Reader PRS 505, ein portables Lesegerät für digitale E-Books, auf dem deutschen Markt erhältlich. Der wichtigste Vorteil gegenüber herkömmlichen Büchern ist schnell erklärt: Mit einem Gerät, das in Größe und Gewicht einem Taschenbuch entspricht, kann eine ganze Bibliothek eingesteckt werden, das heißt tausende Bücher in der Jackentasche, und Lesen wo und was man will. Damit wird der Sony PRS 505 zum idealen Begleiter für alle Vielleser und Reisenden, die nicht nur zu Hause auf eine große Auswahl an Buchtiteln zurückgreifen möchten. Der interne Speicher des PRS 505 beträgt 192 MB und kann mit SD-Karte oder Memorystick nach Belieben erweitert werden.

Angeboten wir der neueste e-Reader von Sony in mehr als 400 Buchhandlungen in Deutschland und im Internet bei Thalia.de oder Libri.de.

Der Sony-e-Reader benutzt wie viele elektronische Lesegeräte ein E-Ink-Display: Diese Technologie der elektronischen Tinte verspricht ein eBook-Lesegefühl wie auf Papier denn sie arbeitet ohne Hintergrundbeleuchtung und schafft auch bei grellem Sonnenlicht eine schöne, kontrastreiche Darstellung des eBooks. Ein Versprechen, das weitgehend gehalten wird. Lediglich ein Flackern beim Seitenwechsel ist gewöhnungsbedürftig.

Der Seitenwechsel erfolgt beim Sony eReader ganz einfach über eine Taste zum Vor- und Zurückblättern. Bei längerem Betätigen dieser Taste springt man auch im eBook einige Seiten vor oder zurück. Bis zu 6.800 Mal kann bei einem vollständig geladenen Akku die Seite gewechselt. Dies entspricht einigen eBooks – der Hauptstromverbrauch findet fast ausschließlich beim Blättern innerhalb des eBooks statt. Geladen wird der Sony PRS 505 über das standardmäßig mitgelieferte USB-Kabel über den Computer.

Der Sony eReader wird mit einer Software ausgeliefert, der Sony eBook Library. Diese ist notwendig, um den eReader mit dem Computer zu verbinden und zu synchronisieren. Zur Verwaltung der eBooks auf dem Computer kann auch Adobe Digital Editions verwendet werden.

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Aktion bei Thalia.de bis 30.08.: Preissenkung auf 249,- Euro für den Sony PRS 505 + 2 kostenlose eBooks + Reisegutschein im Wert von 100 Euro (Reiseveranstalter Berge & Meer)

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Technische Details Sony 505

eBook ReaderSony Reader 505
HerstellerSony
Größe (B/H/T)175x128x8mm
Gewicht250g
Bildschirm6"
Auflösung600x800
TechnologieeInk
Touchscreennein
Graustufen8
Speicher256MB
Internetnein
Blogs/RSSja
Akkulaufzeit2 Wochen
eBook-FormateePub, BBeb Book, TXT, RTF, PDF, Word
BilderBMP, JPG, GIF, PNG
AudioMP3 (.mp3-Datei-Endung); AAC (Datei-Endung: .mp4)
ZubehörLedereinband, USB-Kabel, CD mit eReader Software
in Deutschland erhältlichja
günstigster Preis249 Euro
Weitere Informationen

Eine Ausführliche Bedienungsanleitung und Schritt-für-Schritt Anleitung zur Installation und Inbetriebnahme des Sony PRS 505 findet man bei Thalia.de

eBook-Formate: Mobipocket

Das MobiPocket-Format, lesbar mit der MobiPocket Reader-Software, ist ein binäres Format mit Unterstützung für Rechtemanagement. Unterschieden werden Mobipocket Formate mit DRM und ohne DRM. Mobipocket Formate ohne Digital Rights Managment können auf dem Amazon Kindle dargestellt, solche mit DRM nicht. Die kostenfreie Software der Amazon.com-Tochter Mobipocket eignet sich vorwiegend zur Verwaltung und Darstellung von eBooks, eNews, Texten und Publikationen. Der Vorteil von Mobipocket eBooks ist der, das dasselbe eBook auf einem Windows PC, auf vorwiegend kleineren mobilen Geräten wie PDAs oder Mobiltelefonen wie dem Blackberry gelesen werden kann.

Mobipocket Dokumente können mit der frei verfügbaren Software Mobipocket Creator erstellt werden. Als Import-Formate werden Word, PDF, HTML, TEXT und natürlich das hauseigene Mobipocket-Format unterstützt. Es gibt je nach Endgerät unterschiedliche Funktionalitäten: Dies sind insbesondere das Verwalten von Büchern und deren Metadaten, Zuordnung in verschiedene Kategorien, Scrollen oder Drehen der Ansicht, Lesezeichen. Die Hauptfunktion bleibt aber die Erstellung von eBooks, die mit dem Mobipocket Reader auf dem Smartphone gelesen werden können.

eBook Formate: EPUB

Das EPUB-Format  ist ein offener Standard für eBooks. EPUB ist eine Kurzform von „electronic publication” und ist ein internationaler Standart für eBooks.

Auf EPUB basierende eBooks erlauben eine dynamische Anpassung des Textes an die jeweilige Bildschirmgröße des Lesers und eignen sich damit insbesondere für die Ausgabe auf mobilen Endgeräten. Im Gegensatz dazu wird beispielsweise der Text beim PDF-Format wie im gedruckten Buch angezeigt. Bei kleinen Ausgabegeräten kann eine derartige Darstellung jedoch für den Leser unbefriedigend sein, falls er bei einer individuell angenehmen Anzeigegröße des Textes häufig hin- und herscrollen muss.

Das EPUB unterstützt das DRM (Digital Rights Management), dies bedeutet dass eBooks im EPUB-Format nicht ausgedruckt oder kopiert werden können – private Sicherheitskopien dürfen in diesem Format jedoch angefertigt werden.

Der EPUB-Standard wurde 2007 vom International Digital Publishing Forum (IDPF) entwickelt und basiert auf dem freien Standard XML. Es ist eine Zusammenfassung der drei offenen Standards:

  • Open Packaging Format (OPF) 2.0 für die Beschreibung der Struktur des .epub Files in XML,
  • Open Publication Structure (OPS) 2.0 für die Formatierung des Inhalts,
  • OEBPS Container Format (OCF) 1.0, welches die Dateien zusammenfasst als umbenannte Zip-Datei.

Alle eBooks im Dateiformat EPUB enden mit *.epub und können an jedem Computer gelesen werden. Wir empfehlen jedoch den Einsatz auf einem eBook Lesegerät. Geräte wie der Sony Reader PRS-505 unterstützen das EPUB Format und erleichtern Ihnen das Lesen der digitalen Dokumente.

eBooks mit Calibre einfach verwalten


Für alle, die eine Menge an E-Books besitzen und die nach einem Weg suchen, diese zu verwalten, gibt es eine tolle Lösung: Calibre. Calibre wandelt Dokumente in eBook-Formate um – und unterstützt auch das iPhone.

Ganz egal ob man Calibre E-Book Konverterein E-Book Lesegerät besitzt oder nicht, der eBook-Konverter Calibre ist eine kostenlose Open Source Lösung und unterstützt eine Vielzahl an Dateiformaten: Importiert werden die Formate PDF, LRF, LIT, RTF, MOBI, OPF, PRC, EPUB, FB2, IMP, RB, HTML; exportiert werden die eBook Formate EPUB, LRF und MOBI. Diese können mit den populären eBook Lesegeräten wie dem SONY PRS 500/505/700, Cybook Gen 3,  Amazon Kindle (1 oder 2) und dem iPhone (mit der Stanza Software) verwendet werden.
Das Konvertieren funktioniert problemlos und ist ohne großen Konfigurationsaufwand möglich. Mit seinem Recherche Tool bietet lädt Calibre News und RSS Feeds von mehr als 150 internationalen Nachrichtenseiten, ebenso die Cover von vielen eBooks aus dem Internet. Calibre unterstützt  Comics; ein Server für das Bereitstellen der E-Books ist ebenfalls integriert.

Fazit: Mit Calibre können Sie Ihre eBooks nicht nur vernünftig ansehen, verwalten oder  konvertieren sondern auch mit passender Hardware synchronisieren.

Hinweis: Das Programm, das auch per Kommandozeile bedient werden kann, liegt in Versionen für Windows, Linux und Mac OS X