Kindle Touch kommt nach Deutschland

amazon-kindle-touch-ebook-readerKindle Touch kostet 129 Euro, Kindle Touch 3 G 189 Euro

eReader-Freunde aufgepasst. Amazon bringt den Kindle Touch sowie den Kindle Touch 3G eBook-Reader bald nach Deutschland. Die beiden Kindle-Geräte verfügen über ein eInk-Display mit Touch Bedienung.

Amazon.de räumt dieser Nachricht eine Meldung direkt auf der Startseite ein. Die beiden Mitglieder der Kindle Familie werden am 27. April erscheinen. Bestellungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Der Kindle Touch wird in Deutschland 129 Euro kosten, die Kindle Touch 3 G Modelle werden für 189 Euro in den Verkauf gehen.

Kindle Touch: Was ist neu?

Das wesenliche Highlight der neuen Touch-eBook Reader ist die Bedienung. Der Kindle Touch hat ein Full-Touchscreen-Display, mit dem Umblättern, Navigieren und Notizen mit den Fingern gemacht werden. Die einzige “echte” Taste ist der Home Button, der allerdings unterhalb des Displays angebracht wurde.

Im Gegensatz zum Kindle Fire, bei dem User oft über Probleme mit dem Touchscreen berichteten, wird beim neuen Kindle Touch kinderleicht durch Tippen auf das Display umgeblättert.

Hier Kindle Touch im Vergleich ansehen.

Bildquelle: http://www.amazon.de/Kindle-Touch-WLAN-Touchscreen-Display/dp/B005890FUI/ref=amb_link_163428887_6/279-1373729-1717543?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=gateway-center-column&pf_rd_r=1JH78QRW5VJ1ZRVVWMHM&pf_rd_t=101&pf_rd_p=288895027&pf_rd_i=301128

Kindle Fire – was Nutzer stört

top-5-kindle-fire-probleme

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Die Top5 Gründe, worüber sich Nutzer beim Kindle Fire beschweren hat das US-Tech-Maganzin FixYa veröffentlicht. Aus zahlreichen Kundenanfragen die bei FixYa eingen hat man Cluster gebildet und in einer Liste veröffentlich.

Die Top 5 Kindle Fire Probleme sind:

30% – One Click-Shopping nicht abschaltbar

Hierüber gab es seit dem ersten Tag Beschwerden. Die Leichtigkeit Artikel zu bestellen ist nicht nur eine Gefahr für den Geldbeutel, sondern auch wenn der Fire in andere Hände gerät. Ohne Passwortabfrage und mit hinterlegten Konto- oder Kreditkarteninformationen könnten Diebe, Kinder oder der User selbst per Knopfdruck bei Amazon einkaufen.

25% – Wi-Fi Verbindung

Durch das fehlende 3G benötigt der Fire ein WLan-Netzwerk um eine Internetverbindung aufzubauen. Auch hier gab es immer wieder Probleme durch schlechte Verbindungen. Gerade für User die ständig Online sein möchten eine große Herausforderung.

15% – Fehlende Jugendschutz Einstellung

Sobald Kinder den Kindle Fire in die Hand nehmen haben Sie auf alles Zugriff. Es gibt keinerlei Einschränkungen. Es besteht lediglich die Möglichkeit ein Wifi-Passwort zu setzen. Eltern, die ihren Kindern jedoch den Internetzuang ermöglichen haben wenig Möglichkeiten dieses Problem in den Griff zu bekommen.

15% – Präzesion des Touchscreens

Der Touchscreen regagiert bei vielen User nur sehr unpräzise und regriert nicht optimal.

10% – Verbindungsprobleme USB

Mit dem kleinen Speicher auf dem Kindle Fire ist die Verbindung Fire – Computer extrem notwendig. Fixya hat bei seinen User ein Problem in dieser
Verbindung registriert.

Das komplette PDF könnt ihr hier herunterladen. Dort gibt es auch die Top5 Nutzerprobleme mit dem Apple iPad.

Bild von Fixya.com

Kindle Fire in Einzelteile zerlegt

Kindle aufgeklappt- open-ebook.deMit dem Kindle Fire hat Amazon den Grundstein für den Einstieg in den Tablet Markt gelegt. Seit Launch des Kindle eBook-Readers vor wenigen Jahren ist der mobile Markt kein Fremdwort mehr für Amazon.
Aber der Kindle Fire ist der erste richtige Tablet. Über die Spezifikationen wurde schon viel berichtet.

Wie sieht der Kindle Fire von innen aus?

Dieser Frage sind die Kollegen von Techrepublic nachgegangen. Sie haben den Kindle Fire auseinandergeschraubt und in Einzelteile zerlegt. Ans Licht kamen Speicher, Plantine und alles was den Fire ausmacht. Einige Bilder sind hier zu sehen, eine ganze Fotostrecke mit knapp 50 Bildern seht ihr in der Fotostrecke bei Techrepublic.com.

Don´t try this at Home ;-)

<alle Bilder von http://www.techrepublic.com>

Kindle: Herausforderung bei internationalen Titeln

Der Kindlewird immer mehr zum Liebling der deutschen Lesenratten. Keine Bücher mehr notwendig, alles wird auf dem Kindle bereitgestellt. Man spart Platz und hat sein Bücherregal immer dabei. Benötigt man dafür zukünftig mehrere eBook-Reader?

Diese Frage stellt Peter Köllner in seinem Artikel über die Gefahren beim Umstieg auf eBooks.

Was war passiert?

Peter Köllner hat über seinen US-Amazon-Account einen Kindle bestellt, der auch ziemlich schnell geliefert wurde. Gleich darauf wurden ersten eBooks bestellt.  Erste eBooks waren “2600 – The Hacker Quarterly”, die es im Kindle-Store als Abonnement gibt.

Doch relativ zügig kamen die ersten Zweifel auf, ob der Kindle die richtige Plattform seine Zweck sein kann. Es stellte sich heraus, dass viele der Bücher und Zeitschriften, die in Deutschland bei Amazon erhältlich sind, in den USA nicht gekauft werden können. Sein Kindle ist an den US-Shop gekoppelt und nicht an den Deutschen Amazon-Store.

Kurz nachdem Amazon einen Shop in Spanien öffnete ging das Problem weiter. Beim Versuch, Bücher aus dem Kindle-Store Spanien zu kaufen wurde der Kindle-Nutzer aufgefordert seinen Kindle für Spanien umzuregistrieren. Dies ist jedoch mit der Gefahr verbunden, dass man seine vorhandenen Abos beendet und zwar einschliesslich der Möglichkeit, auf bestehende Ausgaben zuzugreifen. Trotz bezahlten Inhalten keine Möglichkeit mehr auf sein Bücherregal zuzugreifen. Quasi eine Verbot, seine Inhalte anzuschauen.

Im Worst Case bedeutet dies, dass es am Ende nicht möglich sein wird, Bücher zu kaufen, die außerhalb der eigenen Landesgrenzen auf den Markt kommen – eine schlimme Vorstellung einer “parzellierten Welt, in der es dann ein ernstes Vergehen sein wird, Bücher zu schmuggeln”, so Köllner.

Dann die Probe aufs Exempel. Einkauf bei Amazon Spanien, inklusive der Ummeldung des Kindles. Amazon stellte daraufhin das Abo des 2600 Magazins ein, weil dieses auf die US-Mitgliedschaft registriert war.

Was passiert beim Schließen des Amazon-Accounts?

Neben dem Zugang zu Zusatzdiensten wie audible.com verliert man auch den Kindle Content, der auf den Account gekauft wurde. Auf diesem Weg hat Peter Köllner rund 20 Bücher verloren, die neu zu kaufen wären falls er sie nochmals lesen möchte.

Viel Schlimmer aber folgendes:  Entscheidet man sich für einen Kindle und damit für das geschlossene „Amazon Ökosystem“ und liest nebenbei gerne Bücher aus verschiedenen Ländern, müsste man sich mehrere Kindles anschaffen. Diese alle unter verschiedenen Änderanschriften registrieren und nimmt statt Büchern seine Kindle-Sammlung mit auf Reisen.

Amazon Kindle Fire – der Treiber für Amazon

Der US Analyst Ross Sandler gelangt nach einer Umfrage unter mehr als 200 Kindle-Fire Besitzern zum Ergebnis, daß der Kindle Fire deutlich mehr zum Umsatzplus bei Amazon beiträgt als bisher angenommen. Analysten warten bis zu 4 Millionen Kindles in Q4.

Was spricht dafür?

  • 71% der Nutzer kaufen einen Kindle zum Lesen von eBooks, 39% zum Surfen im Web, knapp 30% zum Spielen und der Rest um Anwendungen zu nutzen oder Videos zu streamen.
  • Fast die Hälfte aller Kindle Fires wurde als Geschenk gekauft (47%), knapp ein Drittel wegen den Features und nur jeder Fünfte wegen des günstigen Preises.
  • Mehr als 80% der Fire-Besitzer haben ein eBook für Ihren Reader verkauft, 58% der Besitzer tun diese innder halb der ersten 60 Tage nach Kauf. Erwartet wird, daß die Kindle-Fire Kunden bis zu 5 eBooks im Quartal kaufen
  • Zwei Drittel der

Tolle Umfrageergebnisse für Amazon: Durch die Umsätze an eBooks, APPs und inkrementellen Verkäufen im eigentlichen Amazon.com Store werden Umsätze generiert, die Analysen nicht in diesem Umfang auf dem Radar hatten und die das operative Ergebnis um ca. 20% verbessern.

Amazon.com – mehr Kindle Books als Printbücher

Einen neuen Rekord meldet der US-Buchhändler Amazon.com zum Weihnachtsfest. Erstmals verkauft der Kindle Store mehr Titel als physiche Bücher auf amazon.com verkauft wurden.

Bereits im November meldete Amazon.com Rekordzahlen, deren wesentlicher Treiber der Kindle Reader war. Der Kindle ist seit 2 Monaten das meistverkaufte Produkt im kompletten Amazon-Sortiment und ziert seit Wochen die vielbesuchte Startseite. Spitzentag war der 14. Dezember, rechtzeitig zum Fest haben die Amazon-Kunden ihre Bestellungen aufgegeben, in der Spitzenzeit waren dies weltweit ca. 110 Produkte pro Sekunde.

Verwunderlich ist die Kindle-Nachricht keineswegs: Der Kindle wurde bis zum Weihnachtsfest regelrecht in die Wohnzimmer der Kunden gepusht. Über die Weihnachtstage haben sich viele Kindle-Neukunden mit dem Gerät auseinandergesetzt und die ersten Kindle-Bücher online gekauft. Für viele war der Kindle ein schönes Weihnachtsgeschenk.

Erste Reviews des Nook-Readers von Barnes & Noble

Eigentlich soll heute planmäßig die Auslieferung des Barnes& Noble Nook Reader beginnen. Der als große Konkurrent des Amazon Kindle gehandlete Nook wird jedoch nicht mehr viele Nutzer vor Weihnachten erreichen. Dennoch gibt es heute in der Blogosphäre einige Reviews die einen ersten Eindruck geben können. Stimmig sind sich die Tester über eine solide Hardware, die 2 Displays besitzt – das Leseteil aus eInk und einem Farb-Touchscreen zur Navigation. Barnes&Noble hat Software-Updates für das Android-basierte Gerät angekündigt, die in den Test fast durchgängig kritisiert wird.

Die Nook-Reviews im Einzelnen:

Endgadget.com “In the end, the Nook is an intriguing product launched by a powerful force in the world of booksellers, but the initial offering feels long on promises and short on delivery. With the right software revisions, the Nook could be a tsunami, but as it stands right now, it’s only a mild swell.”

Gizmodo.com “As long as you don’t expect apps and extras on a Kindle, it delivers the best ebook experience there is at this moment.”

Technologizer.com “The Nook isn’t a Kindle killer–not in this initial form, at least.”

Slashgear.com “Ease of use is the biggest element in the nook’s favor, with the touchscreen UI perhaps the most intuitive way of navigating the ebook experience that we’ve tried.”

<via zatznotfunny.com>

Kindle beschert Amazon einen Rekord-November

Der Kindle wird zum beliebtesten Produkt bei Amazon, und dies nicht nur im Elektronikbereich. Wie das US-Unternehmen gestern verkündete, war der gerade zu Ende gegangene November der erfolgreichste Monat im Leben des Kindle. Einkäufe des “Cyber Monday” waren dabei noch nicht mit eingerechnet. Der “Cyber Monday” ist der auf den Black Friday folgende Montag und ein weiteres Synonym für die vorweihnachtlichen Einkäufe in den USA. Der Einkaufswagen wird an diesen Tagen häufig mit Elektroartikeln bestückt..

“Der Kindle ist ein wunderbares Geschenk für jeden der gerne liest und verkauft sich besser als jedes andere Produkt das Amazon verkauft”, sagt Ian Freed, bei Amazon verantwortlich für den Kindle. Kunden in den USA scheinen nicht nur einen sondern gleich mehrere Kindles in ihren Einkaufswagen zu legen um damit Familie, Freunden und Bekannten eine Freunde zu machen. Sogar kleine Unternehmen kaufen das Amazon Lesegerät in großen Mengen für Ihre Angestellten und Kunden.

Seit Oktober ist der Kindle auch in Deutschland zu kaufen, ein kleiner Teil des US-Rekordergebnissen geht mit Sicherheit auch auf den internationalen Verkaufsstart zurück. Nachdem Txtr ankündigte, seinen Txtr Reader zunächst ohne WLAN auf den Markt zu bringen, ist der Kindle der günstigste eBook-Reader mit WLAN der in Deutschland zu kaufen ist.

<via amazon.com>

US-Autoren publizieren exklusiv bei Kindle&Co

Eigene Wege schlagen derzeit zahlreiche US-Autoren neue Wege ein. Die Allianz aus mehreren im Book-View-Cafe-Blog (BVC) organisierten Schriftsteller kehrt dem klassischen Verlagsgeschäft den Rücken und vermarktet seine Bücher direkt, z. B. über Amazons Kindle oder das Sony-Reader Programm. Die Gruppe, die sich auf Twitter als “Twenty-plus professional authors offering free online reads and more” beschreibt gehöhren renommierte Autoren wie Ursula K. Le Guin, Vonda N. McIntyre sowie Bestseller-Kandidaten wie Sarah Smith und Laura Anne Gilman – alle vorwiegend aus der Science Fiction Szene.

Da die Honorare für Autoren trotz sinkender Herstellerkosten für eBooks nicht steigen, versucht die BVC-Gruppe eine Stufe in der Wertschöpfungskette auszulassen und publiziert seine Titel über eine ePublishing Plattform selbst. Die Arbeit der Verlage wird außen vor gelassen. „Die E-Publishing Infrastruktur steht inzwischen. Wir BVC-Autoren haben sowohl Inhalte als auch die nötige Erfahrung um davon vollständig zu profitieren“, erklärt die Projektmanagerin und Autorin Sarah Zettel. Zu Beginn haben die Autoren eine Anthologie unter dem Namen „Rocket Boy and the Geek Girls“ exklusiv für den Amazon Kindle vorgelegt.

Auch für deutsche Autoren dürfte dieses Direktvermarktungsmodell interessant werden. In Deutschland sind bei Hardcoverausgaben Honorare von acht bis zehn Prozent des Nettoladenpreises üblich, bei Taschenbüchern gibt es acht Prozent erst ab einer Auflage von 100.000, schreibt Ansgar Warner von e-book-news.de. Bei eBooks sieht die Gewinnspanne für die Autoren deutlich besser aus. Amazon gibt 50% seines Gewinns an die Schriftsteller ab, dies ist für Autoren durchaus lukrativer.

Amazon Kindle Fälschungen

KindleDie Fachleute haben nur darauf gewartet. Nun ist es soweit.

Chip-Online berichtet über eine Studie, die u.a. Onlineshops und Onlineauktionen untersucht hat. Es wurden offensichtlich eine ganze Reihe von Imitaten und Fakes gefunden.

Zu Erkennen sind die Fälschungen, wenn es sich um außergewöhnliche Formen und Farben oder gar andere Modelle handelt, die von Amazon so nicht vertrieben werden.

Wird in einer Versteigerung allerdings ein Orginalbild und der Auszug eines Origaltextes verwendet, dürfte eine Identifikation eines Nachbaus schwierig werden.

Einziger Tipp – wenn man ihn den so bezeichnen kann: Vorsicht bei besonders günstigen Angeboten!

Bildquelle: amazon.de
[via chip.de]