Erste Reviews des Nook-Readers von Barnes & Noble

Eigentlich soll heute planmäßig die Auslieferung des Barnes& Noble Nook Reader beginnen. Der als große Konkurrent des Amazon Kindle gehandlete Nook wird jedoch nicht mehr viele Nutzer vor Weihnachten erreichen. Dennoch gibt es heute in der Blogosphäre einige Reviews die einen ersten Eindruck geben können. Stimmig sind sich die Tester über eine solide Hardware, die 2 Displays besitzt – das Leseteil aus eInk und einem Farb-Touchscreen zur Navigation. Barnes&Noble hat Software-Updates für das Android-basierte Gerät angekündigt, die in den Test fast durchgängig kritisiert wird.

Die Nook-Reviews im Einzelnen:

Endgadget.com “In the end, the Nook is an intriguing product launched by a powerful force in the world of booksellers, but the initial offering feels long on promises and short on delivery. With the right software revisions, the Nook could be a tsunami, but as it stands right now, it’s only a mild swell.”

Gizmodo.com “As long as you don’t expect apps and extras on a Kindle, it delivers the best ebook experience there is at this moment.”

Technologizer.com “The Nook isn’t a Kindle killer–not in this initial form, at least.”

Slashgear.com “Ease of use is the biggest element in the nook’s favor, with the touchscreen UI perhaps the most intuitive way of navigating the ebook experience that we’ve tried.”

<via zatznotfunny.com>

Amazons Kindle unterstützt nun auch PDF-Format

Ein angekündigtes Software-Update für den Amazon Kindle bringt einige Verbesserungen für die Kindle-Serie. Neben einer längeren Akkulaufzeit und einer Veränderung an der Bedienung ist die wichtigste Message wohl das Angebot eines PDF-Readers. Dies ist völlig neu, denn bisher unterstützen die Amazon Geräte lediglich das Kindle-eigene eBook-Format.

Bisher mussten PDF-Dokumente per eMail an die @kindle.com Adresse zur Convertierung gesendet werden und konnten dann erst auf dem Kindle gelesen werden. Durch die neue PDF-Unterstützung zeigt der Kindle nun alle gängigen PDF-Dokumente an ohne das Format zu verlieren.
PDF sind neben dem gängien ePub-Format der Quasi-Standart für eBooks. Neben der Bedeutung von PDFs gerade im Wissenschaftlichen Bereich untersützen fast alle in Deutschland erhältichen eBook-Reader dieses Format. Die Kollegen von Pressetext vormuten hinter diesem Update einen cleveren Amazon Schachzug für das Weihnachtsgeschäft. Der Nook-Reader von Barnes & Noble, einer der größten Konkurrenten im US-Geschäft, setzt auf das PDF-Format. Leider ist der Nook bereits ausverkauft und Kunden können sich lediglich Gutscheine für das Lesegerät sichern. Da der Kindle nun auch PDF unterstützen wird, gibt es für US-Kunden einen Grund weniger auf den Nook im neuen Jahr zu warten. Besser ist ein Amazon eReader unter dem Weihnachtsbaum.

< via amazon.com>

eReader Nook bereits ausverkauft

Barnes & Noble meldet bereits kurz nach dem Verkaufsstart den ersten Lieferengpass bei seinem eBook-Reader Nook. Neue Bestellungen werden erst ab 04. Januar ausgeliefert und schaffen es nicht mehr unter den Weihnachtsbaum. Mary Ellen Keating, Sprecherin von Barnes & Noble erklärte heute, dass die für 259 U$ im Handel erhältlichen Geräte bereits ausverkauft sind und man trotz massiver Produktionserweiterung die Kunden im Weihnachtsgeschäft lediglich mit Gutscheinen versorgen kann.

Einen ähnlichen Nachfrageanstieg vermeldet Sony, deren Touch Edition die Erwartungen bei weitem übertreffen. „Die große Verschiebung von analog nach digital passiert im Lesebereich“, so Steve Haber von Sony. Im Gegensatz zum Nook ist die Touch Edition von Sony bereits in Deutschland zu kaufen.

Mit dem Nook startet Barnes&Noble den Einstieg in den eReader Markt, der im wesentlichen von Amazons Kindle und Sony besetzt ist. Durch eine farbiges Touchscreen-Display setzt man sich jedoch von diesen beiden eReadern ab.

<via bloomberg.com>

Investor erhöht Barnes&Noble Anteile

Nach dem Einstieg des Milliadärs Ron Burkle hat der US-Buchhändler Barnes&Noble Angst vor einer feindlichen Übernahme. Burkles Unternehmen Yucaipa erhöhte zu Beginn dieser Woche seine Barnes &Noble Anteile auf 9,8 Millionen, was einem Anteil von 17% entspricht. Ab dem US-Familienunternehmen wird dieser Einstieg guttun. Obwohl das Managment alles daran setzt, einen 20% von Burkle zu verhindern.

Das Investment hängt wohl stark zusammen mit dem neuen Barnes & Noble eBook-Reader Nook. Der Milliadär Burkle scheint angetan zu sein von diesem neuen Endgerät und der eingeschlagen digitalen Strategie. Und dies bei sinkenden Buchabsätzen. Warum nun das Invest in einen schwindenden Markt?

Marketplace-Mitarbeiter Jeff Tyler erkundigt sich in einem Interview mit David Carnoy von der Technologie Webseite CNET nach Gründen für den Einstieg in eine gefährdete Branche. Das Alleinstellungsmerkmal von Barnes&Noble ist der eReader Nook. Selbst in einer vorverurteilen Branche wie dem amerikanischen Buchmarkt kann man mit solch einem Gerät einer der Top-Player werden. Kurbelt man nun die eBook-Absätze an und macht eBooks profitabel, wird dies sicherlich einen Anschub geben.

Das Beispiel Amazon zeigt, daß dies funktionieren kann und die Kunden warten auf weitere Geräte, die den Markt beleben und dem Platzhirsch Kindle Konkurrenz machen. Dies ist gut für Barnes & Noble und seinen Nook-Reader. Die Auslieferung des Nook verzögert sich zwar etwas, doch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft scheint der Reader in den Regalen zu stehen. Neben dem Amazon Kindle. Der Nook wird mit diesem Rückenwind seinen Platz finden.

It’s a NOOK – der eBook Reader von Barnes & Noble


Mit dem “Nook hat die amerikanische Buchhandelskette Barnes & Noble ihr eReader-”Schlupfloch” gefunden. Der gerade angekündigte und seit Dienstag vorbestellbare eBook Reader wird eine erstzunehmende Konkurrenz für Amazon und seinen Kindle2 – zunächst allerdings nur in den USA. Wenn der Nook Reader in Deutschland zu kaufen sein wird ist nicht bekannt.

Ausgestattet ist der Nook mit 2 Displays. Ein 6“ eInk Display zur Darstellung der eBook-Text sowie einem kleineren LCD-Screen auf der Unterseite des eReaders zur Navigation.

Wie der Amazon Kindle oder der Txtr Reader ist der mit einem 3G Modem ausgestattet, welches es ermöglicht, die Inhalte kabellos auf den Reader zu übertragen. Die Verbindung des Nook eReaders kommt über eine AT&T Mobilfunkverbindung. Auf dem B&N Reader steht ein interner Speicher von 2GB zur Verfügung – dieser kann jedoch wie bei den meisten eReader heute durch SD-Karten erweitert werden.

Der Barnes & Noble eBook Store versorgt den Nook Reader mit Inhalten. Neben dem sehr breiten Angebot bietet dieser auch eine Auswahl an Zeitschriften und Zeitungen an. Über WiFi können kostenlos Probe-Exemplare von verschiedenen eBooks auf den Reader geladen werden in Barnes&Nobles Geschäften kann man sich sogar kostenlos über WiFi verbinden um eBooks zu kaufen.

Eine Besonderheit, die der Nook Reader bietet ist das „File Sharing“. Mit der von Barnes & Noble angebotenen LendMe- Technolgie tauscht man ganz einfach Inhalte von einem Nook zum anderen oder die verschiedenen mobilen Applikationen um Inhalte zu synchronisieren, zum Beispiel ein iPhone, Blackberrys oder einen iPod Touch. eBooks können so zwischen Freunden oder Familie ausgetauscht werden. Auf Knopfdruck ist ein eBook auf dem Endgerät des Freundes, wo es für 14 Tage gelesen werden kann.

Der Nook Reader unterstützen neben dem gängigen eReader-Format ePub auch die Anzeige von PDF-Dateien. Darüber hinaus werden auch Bilder in den Formaten bmp, jpg, gif und png unterstützt und der Nook auch als MP3-Player verwendet werden.

Da als Betriebssystem Google-OS Android zum Einsatz kommt, ist der Nook offen für verschiedene Applikationen, jedoch ist laut Barnes & Noble aufgrund des E-Ink-Displays vorerst kein Browser implementiert.

Der Akku langt für runde 10 Tage Lesevergnügen oder 26 Stunden Musik – nach einer Pause von 3,5 Stunden ist dann der Akku wieder vollständig aufgeladen. Der Nook wird bereits Ende November in den Barnes&Noble Filialen erlebbar sein und ist schon heute auf bn.com zum Preis von 259 US $ vorbestellbar. Damit liegt er knapp über dem Preis des Amazon Kindle und auf Augenhöhe mit der internationalen Kindle Version, die in Deutschland schon zu kaufen ist. Über den Verkaufsstart des Nook in Deutschland ist noch nicht bekannt. Bislang sind hierzulande nur kabellose Modelle von Amazon und ab Dezember von Txtr erhältlich.

Technische Details Nook Reader

eBook ReaderNook
HerstellerBarnes&Noble
Größe (B/H/T)196x124x13mm
Gewicht317g
Bildschirm6"
Auflösung600x800
TechnologieeInk + LCD
Touchscreenja (LCD)
Graustufen16
Speicher2GB
Internetja (Wi-Fi, 3G)
Blogs/RSSja
Akkulaufzeit2 Wochen, 7000 Seiten
eBook-FormateePub, PDF
Office-Viewer FormateDOC, XLS, TXT, PPT
BilderJPEG, GIF, PNG, BMP
Magazin-/ZeitungsformatePDF/RSS
AudioMP3, WMA, OGG
ZubehöhrUSB 2.0 Kabel, Schnellstartanleitung, Bedienungsanleitung, AC Adapter
in Deutschland erhältlichnein
günstigster Preis259 $



Barnes and Noble mit eigenem eBook Reader

Laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ plant der größte US Buchhändler Barnes & Noble ein eBook Lesegerät unter eigener Marke auf den Markt zu bringen.

Der mit einem 6“ Touchscreen Display ausgestattete eBook-Reader lädt die Inhalte per Funkverbindung, soll laut Informationen von Gizmodo.de jdeoch mit einem Android-Betriebssystem ausgestattet sein. Dies wäre eine sinnvolle Weiterentwicklung eine eBook-Reader Betriebssystems. Die Verbindung aus Drahtlos-Funkverbindung und diesem Android-Betriebssystem eröffnet vielfältige Möglichkeit, die über das einfache Blättern im Buch hinausgehen.

Bereits seit Monaten verkauft Barnes & Noble eBooks aus dem eigenen eBook Store. Der neue Reader ergänzt das Portfolio des US-Buchhändlers, die bereits einen iRex-Reader und ein Plastic Logic Lesegeraet in der Vermarktung haben. Wie der neue Android-Reader preislich angesiedelt sein wird wurde nicht gesagt.