Telekom verkauft eBook-Reader in Ungarn

Hanon ebook Reader

Hanon ebook Reader

Die T-Mobile Ungarn startet mit einem eigenen eBook Reader ins Weihnachtsgeschäft. Für 59,990 Ungarische Forint ist seit 01. Dezember ein Hanvon N516 E-Book-Reader erhältlich. Dies sind umgerechnet 222 Euro für ein 5“ Gerät ohne jegliche Extras. In Deutschland ist das Gerät von Hanvon für weniger als 190 Euro zu kaufen.
Ein eBook-Reader ist eine sinnvolle Ergänzung für einen Mobilfunkanbieter . Von Vodafone erwartet man zur Cebit im kommenden Jahr einen eigenen eBook-Reader und eine eigene eReader Plattform. Hierzulande kommen vom Bonner Unternehmen noch keine Signale für ein eigenes eBook-Lesegerät. Mit dem iPhone hat die Deutsche Telekom bereits einen quasi eReader im Produktsortiment. Gegenüber einem echten eBook-Reader hat das iPhone mit seinem 3,5“ Display den Vorteil dass der Besitzer es stets ins seiner Jacken- oder Hosentasche dabei hat. Im aktuellen iPhone Werbespot wird die eBook-Funktion sogar explizit gezeigt. Zudem gibt es zahlreiche Apps, die das mobile Lesen unterstützen.

Warum die Telekom in Ungarn auf ein vergleichsweise „Low Budget“ eBook-Lesegerät ohne Mobilfunkanbindung setzt ist unklar. Richtig ist jedoch die Positionierung eines eReaders als Ergänzung zum vernetzten Leben. Man ermöglicht den Nutzern auch unterwegs den Zugang zu Inhalten und Diensten. In Ungarn wird das Gerät zunächst als Ergänzung zu einem Internet oder Festnetzanschluss angeboten, die Laufzeit des Vertrags hängt von der Dauer des Internetvertrags ab. Kosten für Datenübertragungen fallen nicht an, da Inhalte nur per USB-Kabel auf das Endgerät gespielt werden können.

<via telekom.de>

Vodafone mit eigener e-Reader Plattform zur CeBIT

Wie die Kollegen von Teltarif heute berichten, startet das deutsche Mobilfunkunternehmen Vodafone zur CeBit im kommenden Jahr eine eigene E-Reader Plattform. Vodafone plane eine offene Plattform, an der alle eReader andocken können, die bestimmte technische Standards erfüllen. Nach dem Start von Txtr.com, der Sony-Plattform ist dies nun eine weitere Plattform zur Austausch digitaler Inhalte.
Dieser Schritt von Vodafone ist konsequent. Parallel dazu plant man im Hause Vodafone schon seit längerem einen eigenen eBook-Reader, der eigentlich zur Buchmesse in Frankfurt präsentiert werden sollte. Ein eigenes eBook-Lesegerät ergänzt die mobilen Möglichkeiten und die Nutzung der Datentarife. Umsätze aus Gesprächsminuten brechen immer weiter ein, so dass der Schritt in dieses neue Geschäftsfeld für Vodafone durchaus sinnvoll ist.
“Wir starten mit einer offenen Plattform, weil wir uns nicht von vornherein beschränken wollen”, sagt Hans-Günther Brosius, verantwortlich für Sales E-Reader bei dem Mobilfunker. Laut dem Teltarif Bericht ist zum Start die niedersächsische Mediengruppe Madsack, zu der unter anderem die Hannoversche Allgemeine Zeitung gehört, von Anfang an dabei. Mit Verlagen wie dem Axel Springer Verlag sollen bereits Absichtserklärungen unterschrieben worden sein.
Die Erlöse der eReader-Plattform sollen zwischen Vodafone und den Verlagen gleich geteilt werden. Ähnlich dem Txtr-Reader können Nutzer des Vodafone eReaders die Inhalte der Verlage wie in einem elektronischen Kiosk entsprechend seinen persönlichen Interessen per E-Reader abrufen können.
Wann das von Vodafone geplante eBook-Lesegerät auf den Markt kommt, wurde nicht bekannt. Auch ist nichts über Ausstattung etc. bekannt, dass das Gerät mit hoher Wahrscheinlichkeit ein integriertes WLAN Modem haben wird, ist nach der heutigen Ankündigung fast sicher.

Entwicklungen im eReader Markt

Gestärkt durch den Erfolg und die Popularität des Amazon Kindle kommen zahlreiche eReader-Hersteller wie Sony, Asus, Toshiba oder iRiver in diesem Jahr oder Anfang 2010 mit neuen Geräten auf den Markt.

Das derzeitige Schwergewicht am Markt, der Amazon Kindle, hat das Fass ins Rollen gebracht. Als im November 2007 der erste Kindle auf den Markt kam, war das Lesen von eBooks noch ein Novum. Heute sind bereits mehr als 400.000 eBooks im Kindle Store erhältlich, geschätzte 3 Millionen Kindle-Geräte sind schon verkauft – der Launch des Kindle DX soll dazu beitragen, die Kindle Absatzzahlen bis 2011 zu verdoppeln.

Auch Sony ist ein Schwergewicht in fast allen Märkten in denen Sony präsent ist. Auch im eBook-Segement wird dies so sein. Mit den PRS 700 und PRS 505 hat Sony bereits 2 eBook-Reader im Programm,  jetzt wurden 3 weitere Geräte angekündigt, die noch in 2009 erhältlich sein sollen. Mit einem Preispunkt von knapp unter 200$ wird der PRS 300 als Pocket Edition mit dem Amazon Kindle vergleichbar sein. Die Touch-Edition PRS 600 wird Sony zu einem ähnlichen Preis wie den Kindle 2 auf den Markt bringen. Der PRS 300 und der PRS 600 eBook-Reader werden voraussichtlich ab Oktober auch in Deutschland erhältlich sein. Ein weiterer Sony-Reader wird als Drahtlosversion zum Weihnachtsgeschäft 2009 erwartet.

Der taiwanesische Netbook-Hersteller Asus wird neben Sony und Amazon künftig auch im eReader Geschäft mitmischen. Hier wurde ein preisgünstiger eBook-Reader angekündigt, der mit 2 Bildschirmen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. Diese 2 Bildschirme sollen das Lesegefühl eines echten Buches vermitteln.

Ebenfalls neu wird ein eBook-Reader aus Korea sein. Mit dem eReader Story drängt der koreanische Hersteller iRiver auf den eBook-Markt. Wie der Amazon Kindle soll dieses Gerät mit einer Tastatur ausgestattet sein. Wann der Verkauf der iRiver Story Geräte in Deutschland starten soll ist derzeit noch ungewiss.

Zur Buchmesse in Frankfurt im Oktober erwartet man sowohl von Txtr als auch vom Mobilfunker Vodafone einen eBook-Reader. Wie das Gerät aussieht wird mit Spannung erwartet: Ankündigungen zufolge soll der Vodafone Reader jedoch mit dem Amazon Kindle DX vergleichbar sein.

Der Anteil an eBooks im gesamten Büchermarkt ist in Deutschland noch gering. Die Zugkraft des Kindle sowie der Markteintritt von neuen eReader-Herstellern wie Sony, Asus oder Vodafone werden dazu beitragen, dass sowohl Endgerät- als auch eBook-Verkäufe deutlich nach oben gehen und eReader Einzug in unseren Alltag halten werden.

eBook-Reader von Vodafone kommt im Herbst

Laut Berichten der Wirtschaftswoche ist das Mobilfunkunternehmen Vodafone dabei, im Herbst einen eigenen eBook-Reader auf den deutschen Markt zu bringen. Erste Prototypen von noch nicht genannten Hardware-Herstellern seien bereits im Test.

Vodafones geplanter eBook-Reader soll wahrscheinlich über ein Monochromdisplay im DIN-A4-Format verfügen und seine Inhalte über das Vodafone Mobilfunknetz auf das Gerät laden. Welche andere technische Funktionen Vodafones Reader im Vergleich zu anderen eBook-Reader haben wird wurde genauso wie der Preis zunächst nicht bekannt.

Gemeinsam mit Inhalte-Anbietern sollen Zeitungs-und Magazin Abonnements vertrieben werden. Damit besteht die Möglichkeit, den Reader als offene Plattform zu nutzen und neben eBooks auch Zeitungen oder Zeitschriften darzustellen.

Den Angaben zufolge verdient Vodafone im Wesentlichen am Datenverkehr. Den Vertrieb übernehmen wahrscheinliche die Verlage, die gemeinsam mit Ihren Inhalten den eBook-Reader des Düsseldorfer Mobilfunkkonzerns vertreiben.

Gerade erst wurden eBooks Fans darüber informiert, dass sich der Marktstart des Amazon Kindle in  Deutschland verzögert. Verhandlungen der Amerikaner mit den deutschen Mobilfunkunternehmen sind geplatzt, da die verschiedenen Parteien sich nicht auf Konditionen für einen Markteintritt von Amazon einigen konnten.

Vodafone ist nicht das einzige Unternehmen, welches den Start eines eBook-Readers für den Herbst plant. Das Berliner Unternehmen Wizpac will zur Frankfurter Buchmesse im Oktober seinen Txtr-Reader auf den deutschen Markt bringen – ein Vertrag mit einem Mobilfunkunternehmen scheinen die Berliner bereits in der Tasche zu haben.