US-Verlage entdecken eBook-Lesegeräte
Über ein Online Kiosk möchte der US-Verlag Time Warner gemeinsam mit Verlagen wie Hearst und Conde Nast zukünftig kostenpflichtige Inhalte anbieten. Ziel ist es, verlagseigene Zeitschriften gemeinsam anzubieten und so auf sinkende Absatzzahlen von gedruckten Zeitschriften zu reagieren. Time Warner verliert durch die niedrigen Verkaufszahlen im Print mehr und mehr Kunden im Anzeigengeschäft und hofft durch die Digitalisierung seiner Inhalte neue Vertriebswege zu schaffen und so zusätzliche Leser seiner Magazine zu gewinnen. Zu den geplanten Inhalten zählen Zeitschriften wie Wired, Vanity Fair, Cosmopolitan oder die TIMES. Gerade Nutzer des Amazon Kindle dürften ab Mitte 2010 von diesem neuen Angebot profitieren.
Neben den Erlösen für den Verkauf der Zeitschriftentitel setzt das geplante Gemeinschaftsunternehmen auf zielgruppenspezifsche Vermarktung. Laut Netzwelt.de stehen die Verlage in Verhandlungungen mt Amazon und Apple um die Inhalte auf eBook Lesegeräten auszulieferen.
In Deutschland musste die Ausgabe von “Vanity Fair” nach bereits 2 Jahren wieder eingestellt werden. Versuche über den Vertrieb im Internet waren bisher nicht von Erfolg gekrönt. Deshalb wollen die Verlage nun gemeinsam mit einer Online-Plattform neue Erlösquellen finden, eBook-Lesegeräte könnten den Verlagen durchaus zum Erfolg verhelfen.
